Betonplatte auf Münchner S-Bahn geworfen: 700 Fahrgäste müssen Zug räumen

Auf der S-Bahnlinie 1 zwischen den Haltepunkten Moosach und Feldmoching ist es zu einem gefährlichen Zwischenfall gekommen. Ein bislang unbekannter Täter warf eine Kabelschachtabdeckung aus Beton auf eine S-Bahn, die gerade unter einer Gleisbrücke durchfuhr.
Ralph Hub
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Die Frontscheibe der S-Bahn ist gesplittert.
Die Frontscheibe der S-Bahn ist gesplittert. © Bundespolizei

Auf der Linie der S 1 hat sich am Donnerstagnachmittag zwischen den Bahnhöfen Moosach und Feldmoching ein gefährlicher Zwischenfall ereignet. Ein unbekannter Täter warf eine Kabelschachtabdeckung aus massivem Beton auf die Frontscheibe einer S-Bahn, die gerade in diesem Moment unter einer Gleisbrücke durchfuhr.

Betonteil kracht mitten auf die Frontscheibe

Die S-Bahn wurde getroffen. Die Betonplatte zerstörte die Scheibe, drang jedoch nicht in den Führerstand ein. Der Lokführer blieb nach Angaben der Bundespolizei zum Glück unverletzt. Er kam mit dem Schrecken davon. Die S1 wurde am Haltepunkt Feldmoching gestoppt, wo die rund 700 Reisenden den Zug unversehrt verlassen konnten.

Zugausfälle und Verspätungen

Bei einer Absuche des Gleisbereichs wurde die Betonabdeckung gefunden und sichergestellt. Nach dem Vorfall wurde der betroffene Gleisbereich zwischen 17:30 Uhr und 18:44 Uhr gesperrt, was zu acht Teilausfällen und zwei Umleitungen führte, sagte Sina Dietsch, Sprecherin der Bundespolizei. Ein Ersatzzug wurde bereitgestellt, um die betroffenen Reisenden weiterzubefördern. Die S-Bahn konnte aufgrund der beschädigten Scheibe die Fahrt nicht fortsetzen und wurde zur Reparatur ins Betriebswerk Steinhausen verbracht.

Bundespolizei fahndet nach Täter

Die Ermittlungen wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr werden von der Bundespolizeiinspektion München geführt. Eine Fahndung nach möglichen Tatverdächtigen im Nahbereich verlief bislang erfolglos. Die Schadenshöhe wird derzeit ermittelt.

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18 Kommentare
Bitte beachten Sie, dass die Kommentarfunktion unserer Artikel nur 72 Stunden nach Veröffentlichung zur Verfügung steht.
  • Bongo am 05.12.2025 17:16 Uhr / Bewertung:

    Die Hirnkranken werden immer mehr! Armes Deutschland!

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  • Radl Rainer am 05.12.2025 14:41 Uhr / Bewertung:

    Mordversuch.

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  • Himbeer-Toni am 05.12.2025 19:23 Uhr / Bewertung:
    Antwort auf Kommentar von Radl Rainer

    Nein, das gibt es nur bei Autofahrern.

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