Besucherfoyer und Kellersanierung: Landtag wird Baustelle

Die Baumaßnahmen erstrecken sich insgesamt über zehn Jahre und haben ein Gesamtvolumen von rund 100 Millionen Euro, allein 65 Millionen Euro wurden für die Sanierung der Kellergeschosse veranschlagt.
| AZ/dpa
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Das neue Besucherfoyer samt Sicherheitsschleuse soll ab Spätsommer 2023 genutzt werden können. (Archivbild)
Das neue Besucherfoyer samt Sicherheitsschleuse soll ab Spätsommer 2023 genutzt werden können. (Archivbild) © Sina Schuldt/dpa

München - Der bayerische Landtag steht vor einem der größten Umbauprojekte der jüngeren Geschichte. In den kommenden Jahren soll im altehrwürdigen Maximilianeum ein neues Besucherfoyer entstehen, zugleich sind auch umfangreiche Sanierungen und Umbauten im Kellergeschoss geplant.

Neues Besucherfoyer soll 2023 fertig sein 

"Alles geschieht im laufenden Parlamentsbetrieb, das ist eine große Herausforderung", sagte Landtagspräsidentin Ilse Aigner (CSU) am Freitag in München.

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Das neue Besucherfoyer samt Sicherheitsschleuse soll dem Plan zufolge ab Spätsommer 2023 genutzt werden können. Wegen der Corona-Pandemie sind derzeit keine Besuche des Landtags möglich, normalerweise hat das Parlament im Jahr rund 60.000 Besucher.

Die Baumaßnahmen erstrecken sich insgesamt über zehn Jahre und haben ein Gesamtvolumen von rund 100 Millionen Euro, allein 65 Millionen Euro wurden für die Sanierung der Kellergeschosse veranschlagt. Hier geht es unter anderem um eine energetische Sanierung und modernen Brandschutz. Bereits in der kommenden Woche sollen die Arbeiten für das Besucherfoyer beginnen.

Ab 2027 auch Außenfassade des Landtags im Visier

Nach Ende der Bauarbeiten 2027 soll dann auch eine Umgestaltung des Außenbereichs vor der prachtvollen Westfassade erfolgen, wo ein ebenerdiger Zugang als auch ein neuer Brunnen samt Sitzgelegenheiten entstehen sollen.

Wie in den ursprünglichen Plänen des Architekten Friedrich Bürklein vorgesehen, soll der Bereich dann künftig als öffentlicher Raum allen Bürgern zugänglich sein, betonte Aigner.

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