Beliebtes Münchner Hallenbad macht bis Herbst dicht – was ist da los?

Das Westbad ist bei Schwimmbegeisterten in München und im Umland sehr beliebt. Doch in diesem Sommer wird es im Hallenbad keinen Schwimmspaß geben. Ganz muss man darauf in Pasing aber nicht verzichten.
von  André Wagner
Das Westbad wird wegen Sanierungsarbeiten ab Ende April geschlossen, das Freibad ist davon nicht betroffen. (Archiv)
Das Westbad wird wegen Sanierungsarbeiten ab Ende April geschlossen, das Freibad ist davon nicht betroffen. (Archiv) © dpa/Matthias Balk

Das Westbad in Pasing ist eines der schönsten und beliebtesten Schwimmbäder in München. Doch wer noch ein paar Bahnen schwimmen oder in der Saunalandschaft entspannen möchte, der muss sich beeilen, denn ab Ende April wird das Hallenbad für einige Monate geschlossen.

Sanierungsarbeiten: Westbad macht ab Ende April dicht

Grund dafür sind umfassende Sanierungsarbeiten, bei denen die Filteranlage des Hallenbads auf den neuesten Stand gebracht werden soll. Die Arbeiten beginnen am 27. April und dauern über den gesamten Sommer an. Die Wiedereröffnung ist für den Herbst 2026 geplant.

Es ist bereits die zweite längere Zwangspause des Westbads in den letzten Jahren. Wegen einer zähen Dachsanierung war das Hallenbad bis Mitte April 2025 fast ein ganzes Jahr lang geschlossen. Ursprünglich war eine Wiedereröffnung für den Oktober 2024  geplant, doch wetterbedingte Probleme, Liefer- und Materialengpässe und die Neuvergabe eines Auftrags verzögerten damals schnellere Bauarbeiten.

Freibad West hat im Sommer geöffnet

Ganz auf den Badespaß muss man in Pasing in diesem Sommer aber nicht verzichten. Das Freibad West ist von den Sanierungsarbeiten nicht betroffen und wird, so der Plan, am 14. Mai 2026 öffnen. Bis Ende August kann dort dann von 8 bis 20 Uhr geplanscht werden, im September schließt das Freibad dann bereits um 19 Uhr.

Badegäste müssen allerdings darauf achten, dass die städtischen Bäder zum Start der diesjährigen Freibadsaison ein neues Kassensystem einführen. Dafür wird es eine neue M-Bäderkarte geben, die künftig sowohl als klassische Chipkarte als auch in digitaler Form für mobile Endgeräte angeboten wird. Eintrittskarten können aber weiterhin auch bar an der Freibadkasse bezahlt werden. 

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