Beim Sport: Nazi-Tattoos werden Münchner zum Verhängnis

Ein dem Staatsschutz bekannter Mann aus dem Landkreis München hat wegen Nazi-Tätowierungen ein Ermittlungsverfahren am Hals. Beim Sporteln waren seine Nazi-Tattoos sichtbar geworden.
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War es Mord? Im Fall einer toten Frau aus Rumänien ermittelt die Münchner Polizei und startet einen Zeugenaufruf. (Symbolbild)
Karl-Josef Hildenbrand/dpa War es Mord? Im Fall einer toten Frau aus Rumänien ermittelt die Münchner Polizei und startet einen Zeugenaufruf. (Symbolbild)

München - Ein 36-jähriger, in der Münchner Neonazi-Szene bekannter Mann bekommt nun wegen des verbotenen Zeigens von nationalsozialistischen Zeichen und Runen in Form von Tätowierungen Probleme. Der Fall begann bereits im November: In einem Moosacher Fitness-Studio war der 36-Jährige negativ aufgefallen, da unter seiner kurzen Sportkleidung die verfassungswidrigen Tattoos zu sehen waren. Daraufhin wurde die Polizei verständigt. Der Mann weigerte sich damals jedoch, den Beamten seine Tätowierungen zu zeigen. Damit war für ihn die Sache allerdings noch lange nicht erledigt.

Gegen den 36-Jährigen wurde ein Strafverfahren eingeleitet und die erkennungsdienstliche Behandlung angeordnet. Am Dienstag wurde dann eine Wohnungsdurchsuchung bei dem Tätowierten durchgeführt, wie die Polizei München berichtet.

Nun musste der Mann seine verbotenen Bemalungen zeigen. Es stellte sich heraus, dass er mehrere Tätowierungen mit verbotenen Symbolen aus der NS-Zeit auf dem Körper trägt. Das Kommissariat 44, zuständig für rechte Kriminalität, ermittelt weiter.

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