Bus überrollt Mann an Bushaltestelle: Ärzte amputieren Bein

An einer Münchner Bushaltestelle stürzt ein 69-jähriger Rollatornutzer und gerät unter einen anfahrenden Linienbus. Der Senior wird lebensgefährlich verletzt, Ärzte müssen sein rechtes Bein notoperieren und amputieren. Die Verkehrspolizei ermittelt zum genauen Unfallhergang.
von  Hüseyin Ince
Der Senior geriet seitlich unter einen baugleichen Gelenkbus der Münchner Verkehrsgesellschaft.
Der Senior geriet seitlich unter einen baugleichen Gelenkbus der Münchner Verkehrsgesellschaft. © IMAGO/Rolf Poss

Am Donnerstagabend (16. April) kurz vor 21 Uhr, ist ein Münchner Senior schwer verunfallt. Der 69-Jährige stieg zunächst mit seinem Rollator an der Bushaltestelle Neurieder Straße aus dem Linienbus. Doch dann folgte das Unglück.

Nach dem Aussteigen verlor der Mann das Gleichgewicht. Er fiel Richtung Fahrbahn und prallte gegen den anfahrenden Bus. Der Busfahrer bemerkte all das zunächst nicht. Der Senior stürzte ohne Kontrolle. In der Folge überrollte der Linienbus den 69-Jährigen.

Der Senior muss zur Notoperation in eine Klinik gebracht werden

Das tonnenschwere Fahrzeug erwischte vor allem das rechte Bein des Mannes. Nach dem Unfall hielt der Linienbus an und der Notruf wurde verständigt.

Das war auch dringend nötig. Denn der 69-Jährige wurde bei dem Unfall schwer verletzt. Der Rettungsdienst brachte ihn in ein Krankenhaus. Dort musste der Senior notoperiert werden.

Der Busfahrer konnte nicht mehr weiterarbeiten

Der Mann befindet sich zwar nicht in Lebensgefahr. Doch sein rechtes Bein war offenbar so stark verletzt, dass die Ärzte den rechten Unterschenkel amputieren mussten. Die Münchner Verkehrspolizei hat den Unfall vor Ort aufgenommen und führt nun die weiteren Ermittlungen.

Nach dem Unfall musste der Busfahrer ausgetauscht werden. Der Mann stand so stark unter Schock, dass er sich nicht mehr imstande fühlte, den Linienbus weiterzufahren.

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