Bei Güterzug-Unglück in München gestorben: Spendenaufruf für Familie von Hooman R.

Jeder noch so kleiner Beitrag helfe: Die Rail Rockers GmbH sammelt Spenden für die Familie ihres Mitarbeiters Hooman R., der bei dem Güterzug-Unglück in München tödlich verletzt wurde.
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Bei dem Güterzug-Unglück in Milbertshofen – hier ein Foto von den Bergungsarbeiten – kam ein Mann ums Leben. Sein Arbeitgeber startete einen Spendenaufruf für dessen Familie.
Bei dem Güterzug-Unglück in Milbertshofen – hier ein Foto von den Bergungsarbeiten – kam ein Mann ums Leben. Sein Arbeitgeber startete einen Spendenaufruf für dessen Familie. © IMAGO/Wolfgang Maria Weber

Der Spendenaufruf ist von der Geschäftsführerin unterzeichnet, das in Buxtehude ansässige Unternehmen Rail Rockers GmbH sammelt für Hooman R.: Der 46-Jährige kam in der Nacht zum vergangenen Samstag (20. Juni) ums Leben, als in Milbertshofen bei der Kollision von zwei Güterzügen zwei Güterwaggons von einer Brücke abstürzten.

"Viele Kolleginnen und Kollegen haben den Wunsch geäußert, der Familie in dieser schweren Zeit beizustehen. Mit dieser Spendenaktion möchten wir ein Zeichen der Anteilnahme und Solidarität setzen und die Familie finanziell unterstützen, damit sie sich in den kommenden Monaten auf das Wesentliche konzentrieren kann: den Abschied, die Trauer und den Zusammenhalt", heißt es in dem Text auf der entsprechenden gofundme-Seite im Internet.

Die Rail Rockers GmbH beschäftigt nach eigenen Angaben "qualifizierte Triebfahrzeugführer für den Güter- und Personenverkehr" und eben auch Rangierbegleiter wie Hooman R. 

"Sein Tod hinterlässt eine Lücke, die nicht zu schließen ist"

"Durch einen tragischen Arbeitsunfall wurde er viel zu früh aus dem Leben gerissen. Sein Tod hinterlässt eine Lücke, die nicht zu schließen ist – bei seiner Familie, seinen Freunden und allen Menschen, die ihn kannten und mit ihm zusammenarbeiten durften", trauert die Firma um ihren Mitarbeiter.

Hooman R. war 46 Jahre alt und arbeitete als Rangierbegleiter.
Hooman R. war 46 Jahre alt und arbeitete als Rangierbegleiter. © privat

Besonders schwer wiege der Verlust für seine Ehefrau und seine beiden Kinder im Alter von zehn und 14 Jahren: "Sie stehen nun vor einer Zukunft, die sie ohne ihren Ehemann und Vater bewältigen müssen."

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