Bei großer Nachfrage steigen die Preise weiter

Der Immobilienbericht für München zeigt: Es gibt weniger Objekte auf dem Markt, aber die Umsätze dafür steigen weiter.
| Willi Bock
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Einfamilienhäuser sind in München für die Meisten unerschwinglich teuer.
Einfamilienhäuser sind in München für die Meisten unerschwinglich teuer.

Der Immobilienbericht für München zeigt: Es gibt weniger Objekte auf dem Markt, aber die Umsätze dafür steigen weiter.

München - Die Immobilienpreise in München schweben weiter auf hohem Niveau. Nach der Statistik des städtischen Gutachterausschusses wurden zwar in fast allen Bereichen weniger Objekte verkauft, aber die Erlöse liegen dennoch „deutlich über dem Niveau des ersten Halbjahres 2012“. Die Nachfrage sei „ungebrochen hoch“. Der Gutachterausschuss wertet alle Verkaufsunterlagen aus.

Nur in einem Bereich war der Preisanstieg nicht ganz so hoch wie bei den übrigen: Bei den Grundstücken für große Wohnprojekte. Da stieg der Flächenumsatz um 146 Prozent, der Geldumsatz dagegen nur um 97 Prozent. Das liege daran, dass Grundstücke mit „vergleichsweise niedrigen Bodenwerten“ auf den Markt kamen. Sprich: keine besonders guten Wohnlagen.

Der Gutachterausschuss liefert Vergleichszahlen:

Bei Eigentumswohnungen ging die Verkaufszahl um sechs Prozent zurück, sie waren insgesamt drei Prozent teurer. Im Durchschnitt kostete eine Neubauwohnung 5800 Euro je Quadratmeter, in guten Wohnlagen sogar 6500 Euro. Im Jahre 2006 wurden dafür in durchschnittlichen und guten Wohnlagen nur rund 3500 Euro bezahlt.

Eine Bestandswohnung mit Denkmalschutz 5600 Euro.

Eine neue Doppelhaushälfte kostete in durchschnittlichen und guten Wohnlagen im Durchschnitt 820000 Euro (bei 290 Quadratmetern Grundstück) und eine gebrauchte 690000 Euro (rund 350 Quadratmeter Grundstück).

Für alte Reiheneckhäuser wurden durchschnittlich 650000 Euro verlangt (335 Quadratmeter Grundstück).

Neue Reihenmittelhäuser gingen im Schnitt für 575000 Euro weg und gebrauchte für 470000 Euro.

Die Preise für Einfamilienhausgrundstücke lagen im ersten Halbjahr 20 Prozent über den aktuellen Bodenrichtwerten. wbo

 

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