Bebilderte München-Reise durch die Jahrzehnte

Aufnahmen aus der Stadt, wie sie früher ausgesehen hat: Seltene Foto-Schätze der AZ-Leser aus den Jahren 1913 bis 1977. Die erfolgreiche AZ-Serie geht einfach immer weiter. Viel Spaß bei der Zeitreise!
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1960: Was für eine Schnee-Plastik am Stachus! Und was für ein Winter war das noch...
Heinz Hoffmann 16 1960: Was für eine Schnee-Plastik am Stachus! Und was für ein Winter war das noch...
...und noch mehr Schnee-Kunst.
Heinz Hoffmann 16 ...und noch mehr Schnee-Kunst.
Altes Standl-Ensemble am Viktualienmarkt. Die Tram hält direkt davor. War schon praktisch.
Heinz Hoffmann 16 Altes Standl-Ensemble am Viktualienmarkt. Die Tram hält direkt davor. War schon praktisch.
Am Bauernmarkt des Viktualienmarkts: Wie, Männer ratschen nicht?
Heinz Hoffmann 16 Am Bauernmarkt des Viktualienmarkts: Wie, Männer ratschen nicht?
Auf der Dult 1958: "Nehmas jetzad mit oder lass mas da?"
Heinz Hoffmann 16 Auf der Dult 1958: "Nehmas jetzad mit oder lass mas da?"
Opa mit Enkel – gleiches Jahr, gleicher Ort: "Jetz gemma hoam, Bua!"
Heinz Hoffmann 16 Opa mit Enkel – gleiches Jahr, gleicher Ort: "Jetz gemma hoam, Bua!"
Auslage auf dem Bauernmarkt: lebende Küken!
Heinz Hoffmann 16 Auslage auf dem Bauernmarkt: lebende Küken!
Auch das ist am Bauernmarkt vor dem Hochbunker. Heute steht hier die Schranne.
Heinz Hoffmann 16 Auch das ist am Bauernmarkt vor dem Hochbunker. Heute steht hier die Schranne.
Auf dem Markt herrschte reger Andrang.
Heinz Hoffmann 16 Auf dem Markt herrschte reger Andrang.
Die guten, alten Zeiten, als "Bio" noch was ganz normales war.
Heinz Hoffmann 16 Die guten, alten Zeiten, als "Bio" noch was ganz normales war.
"Mit großer Freude betrachten mein Adoptivvater und ich die historischen Leserfotos in der Abendzeitung. Anbei sende auch ich ihnen drei interessante Bilddokumente aus dem Familienarchiv", schreibt uns AZ-Leser Mike Siegel.  Dieses Bild zeigt unser Grundstück, Lerchenauer Straße 178, kurz vor dem ersten Weltkrieg, etwa um 1913/14. Das Wohngebiet Lerchenau existierte damals noch gar nicht...
Familienarchiv Helmut Biber 16 "Mit großer Freude betrachten mein Adoptivvater und ich die historischen Leserfotos in der Abendzeitung. Anbei sende auch ich ihnen drei interessante Bilddokumente aus dem Familienarchiv", schreibt uns AZ-Leser Mike Siegel. Dieses Bild zeigt unser Grundstück, Lerchenauer Straße 178, kurz vor dem ersten Weltkrieg, etwa um 1913/14. Das Wohngebiet Lerchenau existierte damals noch gar nicht...
Diese Fotografie ist vom gleichen Standort aufgenommen. Es zeigt unser 1931 erbautes Haus ungefähr im Jahre 1936 auf eben jenem Grundstück! Es war bis in die 50er Jahre hinein eine Auto- und Motorradwerkstatt mit Tankstelle. Danach war darin ein Fahrradgeschäft. Heute beherbergt es uns und einen Kinderschuhladen.
Die Dame auf dem alten Foto ist Oma Kröninger, die Großmutter meines Adoptivvaters Helmut Biber.
Familienarchiv Helmut Biber 16 Diese Fotografie ist vom gleichen Standort aufgenommen. Es zeigt unser 1931 erbautes Haus ungefähr im Jahre 1936 auf eben jenem Grundstück! Es war bis in die 50er Jahre hinein eine Auto- und Motorradwerkstatt mit Tankstelle. Danach war darin ein Fahrradgeschäft. Heute beherbergt es uns und einen Kinderschuhladen. Die Dame auf dem alten Foto ist Oma Kröninger, die Großmutter meines Adoptivvaters Helmut Biber.
"Diese Aufnahme zeigt die Lerchenauerstraße mit Blick stadteinwärts, aufgenommen auf der Höhe unser Hauses Nr. 178."
Familienarchiv Helmut Biber 16 "Diese Aufnahme zeigt die Lerchenauerstraße mit Blick stadteinwärts, aufgenommen auf der Höhe unser Hauses Nr. 178."
Auch AZ-Leserin Hermine Hoffmann hat uns ein beeindruckendes Foto-Dokument zur Verfügung gestellt. "Aufgenommen wurde es am 5. Juni 1955 in der Occamstraße vor dem Haus mit der Nummer 10, wo wir gewohnt haben", schreibt uns Hermine Hoffmann. Selten, dass damals eine Straßen-Szene fotografiert worden ist.
Hermine Hoffmann 16 Auch AZ-Leserin Hermine Hoffmann hat uns ein beeindruckendes Foto-Dokument zur Verfügung gestellt. "Aufgenommen wurde es am 5. Juni 1955 in der Occamstraße vor dem Haus mit der Nummer 10, wo wir gewohnt haben", schreibt uns Hermine Hoffmann. Selten, dass damals eine Straßen-Szene fotografiert worden ist.
AZ-Leserin Gisela Welzenbach hat uns ja schon einige Foto-Schätze zukommen lassen – hier ist noch einmal einer: "Das Bild ist aus dem Fasching im Jahr 1977, als mein Mann als König Ludwig II. in der Innenstadt auf dem Weg zum ,Spöckmeier’ war, wo wir beim Weißwurstessen eingeladen waren", erinnert sich die AZ-Leserin. "Ich bin auch irgendwo mit dabei und hab mich wohl unter einen Schirm verdrückt. Leider war da das Wetter grad nicht so schön." Die AZ-Leserin hebt viel auf aus der alten Zeit ("ich bin halt ein Jäger- und Sammlertyp"). Gut möglich also, dass wir noch mehr von ihr zu sehen bekommen werden.
Gisela Welzenbach 16 AZ-Leserin Gisela Welzenbach hat uns ja schon einige Foto-Schätze zukommen lassen – hier ist noch einmal einer: "Das Bild ist aus dem Fasching im Jahr 1977, als mein Mann als König Ludwig II. in der Innenstadt auf dem Weg zum ,Spöckmeier’ war, wo wir beim Weißwurstessen eingeladen waren", erinnert sich die AZ-Leserin. "Ich bin auch irgendwo mit dabei und hab mich wohl unter einen Schirm verdrückt. Leider war da das Wetter grad nicht so schön." Die AZ-Leserin hebt viel auf aus der alten Zeit ("ich bin halt ein Jäger- und Sammlertyp"). Gut möglich also, dass wir noch mehr von ihr zu sehen bekommen werden.
"Eine sehr interessante Serie! Man sieht so Bilder von München, die man in keinem Bildband findet", lobt AZ-Leser Bernd Heinrich. Und er würde sich freuen, "wenn ein altes Bild von uns für die AZ-Kult-Serie veröffentlicht würde". Bernd Heinrich schreibt weiter: "Wie ich finde, ein interessantes Bilddokument – wenn man bedenkt, dass vor der Kirche jetzt der Autoverkehr entlangrauscht."
Der Reitclub Halali feiert heuer sein 90-jähriges Bestehen. "Höhere Töchter, wie man sie damals nannte, und Angehörige des gehobenen Mittelstandes kamen zum Reiten und wurden Mitglieder beim Reitclub Halali. Es ist der älteste Münchner Reitverein und einer der ältesten in ganz Bayern", so Heinrich, der Kassenwart des Vereins ist.
"Wo heute der Verkehr in der Landshuter Allee rauscht, war der Reitplatz vor der Theresia-Kirche. Von da aus konnte man direkt zum Oberwiesenfeld ausreiten", so der AZ-Leser. Das Foto von 1933 mit der Pfarrkirche St. Theresia München zeigt den offenen Reitplatz fast an der Kreuzung zur Dom-Pedro-Straße. Wenn man so will, quasi direkt auf dem Mittleren Ring.
RC Halali e.V. 16 "Eine sehr interessante Serie! Man sieht so Bilder von München, die man in keinem Bildband findet", lobt AZ-Leser Bernd Heinrich. Und er würde sich freuen, "wenn ein altes Bild von uns für die AZ-Kult-Serie veröffentlicht würde". Bernd Heinrich schreibt weiter: "Wie ich finde, ein interessantes Bilddokument – wenn man bedenkt, dass vor der Kirche jetzt der Autoverkehr entlangrauscht." Der Reitclub Halali feiert heuer sein 90-jähriges Bestehen. "Höhere Töchter, wie man sie damals nannte, und Angehörige des gehobenen Mittelstandes kamen zum Reiten und wurden Mitglieder beim Reitclub Halali. Es ist der älteste Münchner Reitverein und einer der ältesten in ganz Bayern", so Heinrich, der Kassenwart des Vereins ist. "Wo heute der Verkehr in der Landshuter Allee rauscht, war der Reitplatz vor der Theresia-Kirche. Von da aus konnte man direkt zum Oberwiesenfeld ausreiten", so der AZ-Leser. Das Foto von 1933 mit der Pfarrkirche St. Theresia München zeigt den offenen Reitplatz fast an der Kreuzung zur Dom-Pedro-Straße. Wenn man so will, quasi direkt auf dem Mittleren Ring.

München - Die AZ-Serie "Foto-Schätze der AZ-Leser" findet kein Ende, diese Zeitreise der besonderen Art, die Sie uns, liebe AZ-Leser, hier bescheren: Sie alle haben Fotos aus dem Münchner Stadtalltag ausgegraben, irgendwo daheim ausfindig gemacht, die Szenen und Ecken aus München zeigen, die alle längst verschwunden sind. Oder einfach ein paar unvergessene Momente festgehalten. Allen ein herzliches Dankeschön!

AZ-Leser Heinz Hoffmann aus Giesing hat uns etliche Fotos, Dias und Negative aus seinem Fundus zur Verfügung gestellt. Alle natürlich in Schwarz-Weiß. Und alle aus den Jahren 1958 bis 1960. Es sind seltene Alltagsszenen, die damals festgehalten worden sind, gerade am Viktualienmarkt oder auf der Auer Dult. Sehr schön auch ein paar Stadtansichten, etwa vom noch neuen und prächtig erleuchteten Kaufhof am Stachus. Oder der Blick vom Alten Peter runter auf das alte Standl-Ensemble am Viktualienmarkt, das erst vor den Olympischen Spielen 1972 abgerissen worden ist. Davor zu sehen: Die 5er-Tram, von den Münchnern "Verdrusslinie" genannt.

Eine weitere Auswahl Münchner Fotoschätze finden Sie in unserer Bildergalerie!


Haben Sie auch noch Fotos aus dem Stadt-Alltag, die das München vergangener Jahrzehnte bebildern? Schicken Sie sie uns!

Am besten lassen Sie uns die Fotos digital zukommen, an: leserfoto@az-muenchen.de oder - falls es Ihnen postalisch lieber ist - an: Abendzeitung, Garmischer Straße 35, 81373 München.

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