Bargeld abheben in München: So einfach ist es im deutschen Vergleich

Brauchen wir noch Bargeld oder nicht? Es ist inzwischen eine Glaubensfrage. Einerseits weiß man so, was man hat, andererseits lässt sich nicht leugnen, dass immer mehr digital gezahlt und abgerechnet wird. Doch abseits der eigenen Gewohnheiten gibt es auch knallharte Fakten. Die Direktbank DKB hat zuletzt eine Erhebung dazu beauftragt.
Dabei wurde die Frage gestellt, in welcher der 30 größten deutschen Städte man am einfachsten an Bargeld kommt. Dafür gibt es ja zwei Möglichkeiten: den Geldautomaten oder – inzwischen eine echte Alternative zum Geldabheben in der Bank – den Einzelhandel.
Inzwischen beliebt: Geld abheben an der Kasse
Man kennt es: Wer einkaufen geht und etwa 20 Euro aufstockt und 50 Euro über die Karte abrechnen lässt, bekommt in Filialen 30 Euro ausbezahlt. "Bargeldservice an der Kasse" nennt sich das. Also stellte sich in der Erhebung zunächst die Frage: In welcher deutschen Stadt gibt es das dichteste Netz an Einzelhandelsfilialen?
München schneidet hier laut der DKB-Erhebung auf Rang 8 ab. Demnach hat die Stadt 3,54 Einzelhandelsfilialen je 10.000 Einwohner. So lautet die Einheit, mit der dieses Ranking erstellt wurde. An der Spitze steht in dieser Kategorie Chemnitz, mit 4,64 Einzelhandelsfilialen je 10.000 Einwohner, gefolgt von Braunschweig (3,99) sowie Hannover (3,93).
Das dichteste Geldautomaten-Netz hat Aachen
Die fast wichtigere Frage lautet aber: Wo schneidet München bei der größten Geldautomaten-Dichte ab? Hier landet die Landeshauptstadt unter den Top 5. Mit 3,47 Geldautomaten je 10.000 Einwohnern landet München auf Rang 4.
Die Stadt mit der höchsten Geldautomaten-Dichte ist laut der DKB-Erhebung übrigens Aachen, mit einem Wert von 4,57. Mit etwas Abstand dahinter landet Karlsruhe (3,95) auf Platz 2 und Berlin (3,52) auf Rang 3.
Schlusslicht auf Platz 30 in dieser Kategorie ist Duisburg, mit einem Wert von 1,43.
Hier können Sie alle Details der Studie einsehen (Link zur DKB-Seite mit allen Ergebnissen).