Baggern für die neue Fußgängerzone

Seit gestern baut die Stadt einen Teil der Sendlinger Straße zur Flaniermeile um - bis spätestens Anfang 2013 soll das große Projekt fertig sein.
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Verkehrsberuhigt: So wird die Sendlinger Straße aussehen, nachdem sie zur Fußgängerzone umgestaltet worden ist.
Baureferat Verkehrsberuhigt: So wird die Sendlinger Straße aussehen, nachdem sie zur Fußgängerzone umgestaltet worden ist.

Altstadt - Noch mehr Lärm, Dreck – und Bagger: Die Sendlinger Straße wird seit gestern umgebaut. Bis Mitte September werden die Straßenabschnitte zwischen Färbergraben und Hackenstraße sowie die Dultstraße zur Fußgängerzone umgebaut. 1,1 Millionen Euro kostet das Projekt, das der Bauausschuss München im März genehmigt hat. Im Herzen der Innenstadt soll so eine neue Flaniermeile entstehen.

Der Plan sieht eine breite Fußgängermeile vor, in deren Mitte Laternen aufgestellt sind. Bis dahin dauert es aber noch eine Weile. Gestern ging’s los: Mitten auf der Fahrbahn rollte ein Bagger bedrohlich nahe an die Passanten heran. Ein Mitarbeiter der Stadt in einer orangenen Warnweste schirmte ihn ab. In der Sendlinger Straße gehört das zum Alltag. Seit 2010 wird an der „Hofstatt“ gebaut, ein Neubau mit Büroflächen, Wohnungen und einer neuen Einkaufspassage (AZ berichtete).

Bis spätestens Anfang 2013 soll der große Komplex fertig sein. Das letzte Auto rollte vermutlich am Montagabend durch den vorderen Teil der Sendlinger Straße. Seit gestern ist der Abschnitt zwischen Färbergraben und Hackenstraße für Fahrzeuge gesperrt, nur Fußgänger dürfen hier weiter. Die Autofahrer werden über die Hackenstraße und Hermann-Sack-Straße umgeleitet. Wenn die Bagger abgerückt sind, bleibt der Straßenabschnitt verkehrsberuhigt - für immer.

 

 

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