Bäume in München: Es braucht viel mehr!

Vize-Lokalchefin Sophie Anfang über den Kahlschlag in München.
| Sophie Anfang
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Sophie Anfang meint, dass München eher mehr Bäume braucht - und nicht ständig weniger.
dpa/az Sophie Anfang meint, dass München eher mehr Bäume braucht - und nicht ständig weniger.

Der Englische Garten, die Isarauen, all das mag so manchem Münchner den Eindruck verschaffen: Das ist eine grüne Stadt. Also wo liegt das Problem, wenn einmal eine Eiche weichen muss?

Zunächst einmal: München wird durch den Baudruck immer grauer. Bauherren können sich angesichts der hiesigen Immobilienpreise günstig davon freikaufen, gefällte Bäume nachpflanzen zu müssen.

Das verschwindende Grün wird uns allen aber zur Last: Denn Bäume sind nicht nur wichtig für saubere Luft, sondern haben auch einen abkühlenden Effekt. In Zeiten immer heißerer Sommer und schneefreier Winter in der Stadt (Stichwort: Klimawandel) braucht man also nicht weniger, sondern viel mehr Bäume, Sträucher und grüne Fassaden.

Luftaufnahmen von München zeigen deutlich, wo sich die Hitze staut. Es ist dort, wo Beton reichlich und Grün kaum mehr vorhanden ist. Und Hitzestau ist gerade für gebrechliche Menschen und ihren Kreislauf gefährlich. Auch noch fittere Bürger werden kaum glücklich werden, wenn wir im Sommer nur noch in überfüllten Parks und an der Isar eine kühlende Brise spüren können.

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