AZ-Stadtspaziergang durch München: Sigi Müller und die Stadt am Fluss.

Beim Spaziergang an der urbanen Isar sieht unser AZ-Fotograf Sigi Müller Schwäne und Subkultur, Ufer-Lustwandler und Wohnungslose.
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Kunst am Stein: die bemalte Unterführung unter der Corneliusbrücke.
Sigi Müller 7 Kunst am Stein: die bemalte Unterführung unter der Corneliusbrücke.
Immer belegt sind die besten Plätze an der renaturierten Isar.
Sigi Müller 7 Immer belegt sind die besten Plätze an der renaturierten Isar.
Inzwischen geräumt: Wohnungslosenlager unter der Reichenbachbrücke. Am Dienstag ist das Lager an der Kapuzinerstraße dran.
Sigi Müller 7 Inzwischen geräumt: Wohnungslosenlager unter der Reichenbachbrücke. Am Dienstag ist das Lager an der Kapuzinerstraße dran.
Nach wie vor gewöhnungsbedürftig: die Optik des Europäischen Patentamts.
Sigi Müller 7 Nach wie vor gewöhnungsbedürftig: die Optik des Europäischen Patentamts.
Winterliche Pause am Kiosk Isarwahn.
Sigi Müller 7 Winterliche Pause am Kiosk Isarwahn.
Ganze Flaschen? Wenn’s doch so einfach wäre.
Sigi Müller 7 Ganze Flaschen? Wenn’s doch so einfach wäre.
Blick zu Zenneckbrücke und Deutschem Museum.
Sigi Müller 7 Blick zu Zenneckbrücke und Deutschem Museum.

Beim Spaziergang an der urbanen Isar sieht Fotograf Sigi Müller Schwäne und Subkultur, Ufer-Lustwandler und Wohnungslose.

Isarvorstadt/Au - Gehen wir von der Ludwigsbrücke aus flussaufwärts, stehen wir zuerst vor einer fülligen Frauenfigur: der Bukolika – eine Bronzestatue von Martin Mayer. Auf der anderen Isarseite das Deutsche Museum und der darunter im Dickicht verborgene Biber-Bau. Bald taucht vor uns die Corneliusbrücke auf, mit dem Vorsprung, der eine Zeit lang im Sommer als Strandbar diente. Graffiti in der Fußgängerunterführung. Drüben das Patentamt und die schönen alten Häuser entlang der Erhardtstraße, die parallel zum Fluss verläuft.

Lesen Sie hier: Unterwegs am Canale Grande: Bloß die Gondeln fehlen

Unter der Reichenbachbrücke und auch der Wittelsbacher Brücke waren bei meinem Spaziergang noch die Lager der Obdachlosen, zum Teil fast als feste Konstruktionen in die Brückenwinkel gebaut.

Obdachlosenlager im reichen München

Zwei Mal hat es hier schon gebrannt, die Lager wurden geräumt – das bisher letzte Mal am Donnerstag. Es stimmt nachdenklich, wenn man so etwas im reichen München sieht. Für die Spaziergänger aber ist es ein längst gewohntes Bild.

Nach der Reichenbachbrücke der befestigte Isarstrand. Viele Menschen sitzen dort, genießen die letzten Sonnenstrahlen. Enten, Gänse und Schwäne betteln um die Reste des heimischen Brotkastens. Ein Angler versucht, mit seiner Fliegenrute die Fische zum Anbeißen zu bewegen. Auf der anderen Seite der beeindruckende Bau der Kirche St. Maximilian. Die Straße dort heißt jetzt Wittelsbacherstraße.

Spaghetti zum Abschluss

In der Isar taucht jetzt eine baumbestandene Insel auf – die Weideninsel. Künstlich angelegt, der Teil gehörte ursprünglich zum Ufer.

Von der Brücke aus, mit Blick aufs Heizwerk Süd, geht’s zum Baldeplatz und zum Ausklang Spaghetti und Weißwein im Fugazi N.15, dem ehemaligen Zoozie’s. Ein schöner Abschluss nach dem Spaziergang.

In diesem Sinne eine schöne Woche

Ihr Sigi Müller

Lesen Sie hier: Unterwegs im Luitpoldpark: Schwabings grüne Oase

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