AZ-Kommentar zur Sanierung des Deutschen Museums: Zeit für Ehrlichkeit

Vize-Lokalchefin Sophie Anfang über die Sanierung des Deutschen Museums.
| Sophie Anfang
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Bleibt die Baubranche weiter so überhitzt, kommen auf den Verwaltungsrat des Museums und damit in einem zweiten Schritt auf den Landtag neue Geldsorgen zu.
Bernd Wackerbauer Bleibt die Baubranche weiter so überhitzt, kommen auf den Verwaltungsrat des Museums und damit in einem zweiten Schritt auf den Landtag neue Geldsorgen zu.

Auch wenn am Mittwoch im Landtag kurz aufgeatmet wurde, der derzeitige Sanierungsplan des Deutschen Museums birgt weiter Gefahren. Einerseits soll ein Deckel die Kosten begrenzen. Nur: Die gerade veranschlagten Kosten sind nur Prognosen.

Bleibt die Baubranche weiter so überhitzt, kommen auf den Verwaltungsrat des Museums und damit in einem zweiten Schritt auf den Landtag neue Geldsorgen zu. Denn schließlich will man nicht nur das Museum sanieren, sondern danach auch Ausstellungen in die Räumlichkeiten stellen.

Für eine Variante muss man sich entscheiden

Und niemand wird wohl akzeptieren, dass dafür dann kein Geld mehr da ist. In diesem Fall wäre der Deckel wohl schnell wieder hinfällig. Darüber will man offen derzeit aber weder beim Museum noch im Ministerium reden.

Natürlich gibt es noch eine zweite Möglichkeit: Man akzeptiert den Deckel wirklich. Dann müsste man aber ebenso ehrlich zugeben, dass man das, was man derzeit geplant hat, so nicht wird umsetzen können. Auch das sagt man wenn, dann nur ganz leise. Für eine Variante muss man sich entscheiden.

Beim Deutschen Museum ist es Zeit für mehr Ehrlichkeit.

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