AZ-Kommentar zum Rundumschlag des MVV-Chefs Bernd Rosenbusch

Diesem Mann sollte die Politik zuhören. Denn MVV-Chef Bernd Rosenbusch trifft viele wunde Punkte. 
| Felix Müller
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AZ-Lokalchef Felix Müller zum Rundumschlag des MVV-Chefs Bernd Rosenbusch.
imago/Sven Simon AZ-Lokalchef Felix Müller zum Rundumschlag des MVV-Chefs Bernd Rosenbusch.

Diesem Mann sollte die Politik zuhören. Denn Bernd Rosenbusch trifft viele wunde Punkte.

Zum Beispiel den: Die Stadt hat Carsharing erleichtert und gefördert, das war als Grundgedanke sicher richtig. Nun müsste sie einen Schritt weiter gehen: Und explizit jene Anbieter fördern, die helfen, dass die Leute ihr privates Auto zuhause lassen. Carsharing von Münchner Anbietern am Flughafen zum Beispiel mag für den Reisenden eine sehr praktische Angelegenheit sein. Verkehrspolitisch ist es kontraproduktiv, wenn Leute für die Fahrt in die Innenstadt ein Auto statt der S-Bahn nehmen.

Fahrkartenverkauf vereinfachen, dichtere Fahrplan-Takte

Auch sonst macht Rosenbusch viele Punkte. Natürlich muss der MVV hinaus in die Boom-Region wachsen.

Natürlich muss der Fahrkartenkauf einfacher, müssen Fahrplan-Takte dichter werden.

Bleibt zu hoffen, dass die Politik dem Mann wirklich zuhört. Er wäre nicht der Erste, der mit viel Elan von außen kommt. Und dann zerrieben wird im Klein-Klein der politischen Ebenen mit all ihren Einzelinteressen.

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