AZ-Kommentar: Lutz Bachmann und das schlechte Bild

Pegida in Münchens guter Stube: Warum die Kundgebung der Rechten auf dem Marienplatz der Stadt schadet
| Michael Schilling
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Ein Platz für Rechte? Der Marienplatz.
dpa Ein Platz für Rechte? Der Marienplatz.

Pegida in Münchens guter Stube: Warum die Kundgebung der Rechten auf dem Marienplatz der Stadt schadet

München - Auch wenn derzeit nicht alles rund läuft im Kreisverwaltungsreferat, darf man dem KVR in diesem Fall keine Vorwürfe machen: Die Kundgebung mit Lutz Bachmann auf dem Marienplatz ist von der Stadt nicht zu verhindern. Auch Rechte haben Rechte.

Das KVR und die Polizei, die seit Jahresbeginn montagabends immer wieder wegen ein paar Handvoll Bagida-Unverbesserlichen Überstunden schiebt, haben seit Jahresbeginn oft genug bewiesen, dass sie auf dem rechten Auge nicht blind sind.

München hat und pflegt seine Demonstrationskultur. Passt scho.

Lesen Sie hier: Die Köpfe hinter Pegida in München

Dass Bachmann und seine Rechten am kommenden Montag ausgerechnet den Marienplatz, die gute Stube Münchens, entern, gibt trotzdem ein schlechtes Bild ab – im Wortsinn.

Touristen aus aller Welt, die hier sonst vorzugsweise das Glockenspiel und die neogotische Rathausfassade ablichten, werden dann Erinnerungsfotos und -filme mit heimnehmen, auf denen mitten in München Menschen zu sehen sind, die ungestört gegen Fremde und noch lieber gegen Muslime skandieren.

Auf diesen Momentaufnahmen sind die Rechten in der Mitte unserer Stadt angekommen – und das ist ein schauderhaftes Bild.

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