AWM-München warnt: Bitte nicht zu viel Fallobst in die Biotonne!

Der Abfallwirtschaftsbetrieb München (AWM) bittet, in die Biotonnen nicht zu viel Fallobst zu schmeißen. Die Tonnen werden sonst zu schwer - und locken Wespen an.
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Die Biotonnen müssen bewegbar bleiben - und der Deckel geschlossen.
dpa/az Die Biotonnen müssen bewegbar bleiben - und der Deckel geschlossen.

München - Münchner, aufgepasst! Der AWM bittet um Mithilfe bei der Entsorgung von Fallobst. Im Spätsommer werden die Biotonnen in der Stadt oft vollständig mit Fallobst befüllt - und sind dann so schwer, dass sie von den Mitarbeitern nicht mehr geleert werden können.

Der AWM bittet deswegen darum, nicht mehr zum Verzehr geeignetes Obst auf mehrere Fuhren der Biotonne zu verteilen. Die Tonnen müssen jeder Zeit noch gut bewegbar sein.

Außerdem macht das Unternehmen auf eine zweites Problem aufmerksam: Wespen. Wenn die Deckel der Tonnen nicht komplett geschlossen ist, können diese und andere Insekten sehr leicht ins Innere gelangen. Insebsondere die Wespen können für die Mitarbeiter dann bei der Leerung der Tonnen zur Gefahr werden.

Fallobst ist ein wichtiger Energielieferant

Das Fallobst aus den Tonnen landet im Übrigen in der Trockenfermentationsanlage des AWM, wo es fermentiert und kompostiert wird. Der Kompost ist die Grundlage für die Münchner Regionalerden. Da Obst einen hohen Feuchtigkeitsgehalt besitzt und schnell vergärt, ist es ein guter Energielieferant im Fermentationsprozess.

Daher sollte übrigens nicht mehr genießbares Fallobst nicht über die Restmülltonne entsorgt werden. "Leider kann Fallobst nicht über die Wertstoffhöfe entsorgt werden", so Michaela Jüngling, stellvertretende Zweite Werkleiterin des AWM. "Die Presscontainer würden aus dem Obst unerwünscht Saft machen und technische Probleme verursachen. Auch eine Wespenplage wäre wahrscheinlich und könnte sowohl für die Beschäftigten als auch für Kundinnen und Kunden der Wertstoffhöfe zum Problem werden."

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