Außergewöhnlicher Protest gegen dritte Startbahn

Anlässlich des 25-jährigen Flughafenjubiläums legten mehrere Aktivisten auf einem Brachfeld mit orangefarbener Folie die Worte "NO 3. RUNWAY" aus.
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Die Worte "No 3. Run Way" sind ein riesieges Zeichen gegen die Pläne für die 3. Startbahn am Flughafen München.
Andrea Kern/BI Fahrenzhausen/dpa Die Worte "No 3. Run Way" sind ein riesieges Zeichen gegen die Pläne für die 3. Startbahn am Flughafen München.

Anlässlich des 25-jährigen Flughafenjubiläums legten mehrere Aktivisten auf einem Brachfeld mit orangefarbener Folie die Worte "NO 3. RUNWAY" aus.

Berglern - Mit einer ungewöhnlichen Protestaktion demonstrieren Bürgerinitiativen bei Berglern (Landkreis Freising) gegen eine mögliche dritte Startbahn am Münchner Flughafen. Den 70 mal 50 Meter großen Schriftzug könne man an Bord der auf der Nordbahn landenden Flugzeuge sehen, sagte ein Sprecher der Bürgerinitiative Attaching. Für eine dritte Startbahn gebe es "keinen Bedarf".

Der plakative Protest soll auf unbestimmte Zeit stehen bleiben. An der Aktion waren außerdem Bürgerinitiativen aus Berglern und Farenzhausen (Landkreis Freising) beteiligt. Die Bürger beklagen den prognostizierten Fluglärm, die Abgase sowie die Gefahr durch Wirbelschleppen.

Streit tobt seit Jahren

Um den möglichen Bau einer dritten Start- und Landebahn am Münchener Flughafen tobt seit Jahren ein Streit zwischen Freistaat, Bürger- und Umweltinitiativen. In einem Bürgerentscheid stimmten die Münchner 2012 mit 54 Prozent gegen den Bau. Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) sprach sich im Herbst im Landtag für die dritte Startbahn aus.

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