Auffangstation für Reptilien: "Der Neubau kommt!"

Die neugeplante Reptilien-Auffangstation in Neufahrn bekommt finanzielle Unterstützung vom Freistaat. Stations-Sprecher Patrick Boncourt: "Der Neubau kommt!"
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So soll die neue Auffangstation für Reptilien in Neufahrn einmal aussehen.
Simulation: Reptilien-Auffangstation München, Petra Schramek/AZ So soll die neue Auffangstation für Reptilien in Neufahrn einmal aussehen.

München - Auf diese Entscheidung haben Markus Baur, Leiter der Auffangstation für Reptilien, und sein Team seit Monaten gehofft: Die Staatsregierung wird den Neubau des Exoten-Asyls finanziell fördern – und ihn so definitiv ermöglichen.

"Die Reptilienauffangstation leistet einen wichtigen Beitrag für öffentliche Sicherheit und für Tier- und Artenschutz in Bayern", begründete Umweltministerin Ulrike Scharf den Entschluss. Die Mitarbeiter der Einrichtung versorgen im Schnitt 1.300 ausgesetzte, abgegebene oder beschlagnahmte Tiere. Die Räume in der Kaulbachstraße, die dem Verein von der LMU zur Verfügung gestellt werden, sind für diese Menge längst zu klein.

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In Neufahrn bei Freising soll deshalb eine größere Station entstehen. Das Problem dabei: Die rund 200.000 Euro für den Kauf des zwei Hektar großen Areals kann der Verein Dank einer Erbschaft zwar aufbringen – doch dann ist Ebbe in der Kasse. Die etwa 10 Millionen Euro für das – mittlerweile in der Planung deutlich abgespeckte Projekt – können die Reptilien-Fachleute nicht aufbringen.

Wie viel der Freistaat zuschießt, soll zwar erst in den Verhandlungen zum Nachtragshaushalt 2018 geklärt werden. Doch für Stations-Sprecher Patrick Boncourt steht seit dem Reptilien-Bekenntnis der Regierung fest: "Wir sind an einem Punkt angelangt, an dem man sagen kann: Der Neubau kommt!"

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