Auf dem Heimweg: Autofahrer bedroht Radler mit Schusswaffe

In den frühen Morgenstunden des 1. Januar steigt der Autofahrer an der Ampel plötzlich aus und zückt die Waffe.
Jan Krattiger
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An einer Ampel bedrohte ein Autofahrer plötzlich einen Radfahrer mit der Pistole. (Symbolbild)
An einer Ampel bedrohte ein Autofahrer plötzlich einen Radfahrer mit der Pistole. (Symbolbild) © Rolf Vennenbernd/dpa

Es war kurz nach 4.30 Uhr in der Früh des ersten Tags des Jahres, als ein 21-Jähriger aus dem Landkreis mit dem Fahrrad auf dem Heinweg war. Er hielt in Aubing an der Kreuzung Limesstraße/Bodenseestraße hinter einem schwarzen Mercedes an. 

Dessen Fahrer, ein 25-30 Jahre alter Mann, stieg plötzlich aus, zückte eine Schusswaffe – laut dem Opfer eine Pistole – und fragte ihn, ob er ein Problem habe. Das verneinte der Radfahrer. 

"Hast du ein Problem?" Autofahrer bedroht Radler in Silvesternacht mit Schusswaffe

Für den wütenden Autofahrer offenbar zufriedenstellend, denn er stieg wieder in sein Auto und fuhr davon. Der 21-jährige Radfahrer fuhr heim und rief dort die Polizei. Verletzt wurde er nicht. 

Die Polizei sucht nun Zeugen, die am 1.1. um 4.35 Uhr im Bereich Limesstraße, Bodenseestraße und Brunhamstraße in Aubing etwas gesehen haben, das mit dem Vorfall in Zusammenhang stehen könnte.

Der Täter soll 25-30 Jahre alt sein, etwa 1.80m groß, kurze Haare, dunkel gekleidet, akzentfreies Deutsch. Das Auto war ein schwarzer Daimler-Benz mit Münchner Kennzeichen. 

Zeugen werden gebeten, sich beim Kommissariat 21 (089 2910-0) oder jeder anderen Polizeidienststelle zu melden. 

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  • Gelegenheitsleserin vor 54 Minuten / Bewertung:

    An alle, die (wieder einmal) mehr "wissen":
    Zeugen werden gebeten, sich beim Kommissariat 21 (089 2910-0) oder jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

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  • Radl Rainer vor 8 Stunden / Bewertung:

    Langsam sollte auch den letzten Menschen klarwerden, dass wir ein gewaltiges soziales Problem in München haben. Obwohl ich Radfahrer aus Überzeugung bin: Solche Ausraster erlebt man mittlerweile bei anderen und tlw. Absurden Gelegenheiten. Im ÖPNV, im Einzelhandel, abends auf belebten Straßen, aber auch in den Außenbezirken. Es sind nicht nur "Männer", keine eindeutige Zugehörigkeit zu einem Alter, einer sozialen Schicht, auch nicht ein Migranten- oder Asylproblem.

    Menschen aus allen Bereichen haben mich auf dem Rad schon beleidigt und bedroht, eine Grundschullehrerin (!) nötigte mich und versuchte mich 250m später zu rammen, stellte sich dann dumm.

    Keiner von den Leuten muss hungern, alle haben sie mindestens ein schickes Auto, Dach überm Kopf, Klamotten, ein Leben als Konsument. Trotzdem sind sie "loose cannons".

    Ein Polizist meinte zu mir sinngemäß: "Die Stadt ist einfach zu voll, zu viele Leute, die sich gegenseitig auf den Füßen stehen"

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  • Wendeltreppe vor einer Stunde / Bewertung:
    Antwort auf Kommentar von Radl Rainer

    Der nächste "Brüller"..

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