Aschermittwoch: Was ist das Geldbeutelwaschen?

Am Aschermittwoch finden sich Bürger und Bürgermeister am Fischbrunnen am Marienplatz zusammen, um ihre Geldbeutel zu waschen. Doch warum tunken wir unsere Portemonnaies ins Wasser und woher stammt der Brauch? Die AZ kennt die Antworten.
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Die Geldbeutelwäsche will volle Portemonnaies garantieren. (Symbolbild)
dpa Die Geldbeutelwäsche will volle Portemonnaies garantieren. (Symbolbild)

München - Zum Aschermittwoch am 18. Februar wird es wieder eng am Fischbrunnen: Abgeordnete der Stadt und die Münchner Bürger versammeln sich am Marienplatz, um ihre leeren Geldbeutel im Brunnen zu waschen.

 

Nichts im Beutel

Diesee Aktion nennt sich "Geldbeutelwaschen". Dabei handelt es sich um einen uralten Brauch, der seinen Ursprung im 15. Jahrhundert findet.

Damals kam das Dienspersonal nach dem närrischen Faschingstreiben mit leeren Börsen am Fischbrunnen zusammen. Sie tauchten ihre Geldbeutel demonstrativ ins Wasser und zeigten damit, dass diese wieder aufgefüllt werden mussten. Damit wollten sie aus ihren Dienstherren eine Gehaltserhöhung herauskitzeln.

 

Das Geldbeutelwaschen 2014

 

Info

Falls Sie live beim diesjährigen Geldbeutelwaschen dabei sein möchten, dann begegeben Sie sich am 18. Februar gegen 11.30 Uhr zum Fischrbrunnen am Marienplatz, gleich beim Rathaus.


Lesen Sie auch: Warum heißt der Stachus eigentlich Stachus?

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