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Antrag abgelehnt: Kein Freiluft-Club auf dem Münchner Messegelände

Open-Air-Partys statt Brachland an der Messestadt – das hat sich die Stadtratsfraktion von Linke und die Partei in ihrem Antrag gewünscht. Doch daraus wird nichts.
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Auf dem Messegelände wird vorerst kein Freiluft-Club entstehen. (Symbolbild)
Auf dem Messegelände wird vorerst kein Freiluft-Club entstehen. (Symbolbild) © Sven Hoppe/dpa/Archivbild

München - Seit dem 4. März haben die Clubs in der Landeshauptstadt endlich wieder geöffnet. Neben den altbekannten – vor allem im Zentrum ansässigen – Lokalitäten sollte die Messestadt ein neuer Hotspot fürs Partyvolk werden. Das zumindest hat die Stadtratsfraktion von Die Linke/Die Partei in ihrem Antragspaket "Frischluft Club-Sub-Kultur" gefordert. Dem Vorhaben wurde nun allerdings eine Absage erteilt.

Münchner Messegelände sollte zum Freiluft-Club werden

Die Parteien wollten das Messegelände zwischen der Paul-Henri-Spaak-Straße und der A94 gerne temporär an einen Betreiber für einen Open-Air-Club vergeben. Das Gelände sollte laut Antrag in einem simplen, kostenfreien Vergabeverfahren zur Verfügung gestellt werden und nicht dauerhaft ungenutzt bleiben.

Aktuell steht die große Fläche außerhalb von Großmessen, etwa der Bauma, leer. "Wozu ist die Frage; daher sollte dies in einer der exklusiven Aufsichtsratssitzungen mal angesprochen werden. Denn schließlich ist Platz knapp und muss kreativ genutzt werden", so die Begründung.

München: Absage für Freiluft-Club

Laut der Messe München gebe es "nach Durchsicht und Prüfung der Nutzung des Freigeländes Nord für 2022 keine freien Vakanzen", schreibt Clemens Baumgärtner (CSU), Referent für Arbeit und Wirtschaft, in dem Antwortbrief.

Im Jahr 2022 sei die genannte Fläche stark ausgelastet: "Seit 1. März bis zum 7. Dezember sind die Flächen belegt durch vor- und nachbereitende Baumaßnahmen für die bauma, vom 18. Mai bis 8. Juni für die IFAT, vom 13. Juli bis 1. September für die drei Großkonzerte und ab dem 19. September für den offiziellen Aufbau der bauma bis zum letzten Abbautag auf dem Freigelände (inkl. Abrüsten) am 7. Dezember."

Zudem diene das Gelände als zentrale Logistikfläche für Lkw während der Auf- und Abbauarbeiten, zum Lkw-Check-In sowie als Parkfläche während der Großveranstaltung. "Eine dauerhafte Belegung durch die Initiative Frischluft Club-Sub-Kultur II kann somit seitens der Messe München aus Belegungsgründen nach aktuellem Kenntnisstand nicht angeboten werden."

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Fraktion forderte Austausch mit anderen Städten

Außerdem forderte die Fraktion die Stadt in dem Antrag auf, eine Bereitstellung von Technik für entsprechende Veranstaltungen, einen Austausch zu Vorbild-Projekten mit anderen Kommunen (etwa Zürich) und eine vereinfachte Anmeldung von nicht-kommerziellen Partys auf städtischen Grünflächen in Betracht zu ziehen.

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