Anklage: Zehnjährige vom Stiefvater vergewaltigt?

Prozess am Landgericht: Der Angeklagte (37) streitet die Vorwürfe des Missbrauchs ab.
| John Schneider
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Dem Angeklagten wird auch gefährliche Körperverletzung vorgeworfen (Symbolbild).
Dem Angeklagten wird auch gefährliche Körperverletzung vorgeworfen (Symbolbild). © Patrick Pleul/dpa/Symbolbild

München - Das mutmaßliche Opfer ist heute 16 Jahre alt. Das Mädchen soll bereits im Alter von zehn Jahren von ihrem Stiefvater missbraucht worden sein. So sieht es die Staatsanwaltschaft. Doch der Angeklagte streitet das ab.

Der Mann streitet die Missbrauchsvorwürfe ab

Der 37-Jährige war laut Anklage mit der Mutter des Mädchens liiert. Die Taten sollen sich von 2014 bis 2020 in den jeweiligen Wohnungen der Familie in München und später in Unterschleißheim zugetragen haben.

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Insgesamt führt die Anklage unter anderem 20 Fälle des schweren sexuellen Missbrauchs von Schutzbefohlenen auf. Dazu kommt in einigen Fällen auch Vergewaltigung.

Hat der 37-Jährige auch zugeschlagen?

Aber nicht nur sexuell habe der 37-Jährige die Tochter seiner Lebensgefährtin missbraucht. Dem Angeklagten wird auch gefährliche Körperverletzung vorgeworfen. So soll er im Juni 2019 nach einer verbalen Auseinandersetzung die Gitarre des mutmaßlichen Opfers genommen und ihr damit ins Gesicht geschlagen haben. Sie trug eine blutige Lippe und Schwellungen von der Attacke davon. Der Prozess wird fortgesetzt.

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