Angeklagter klagt an: Ratten in Stadelheim

Weiterer Prozesstag im Fall Böhringer: Der mutmaßliche Mörder befindet sich weiterhin im Hungerstreik. Thema vor Gericht diesmal: eine angebliche Rattenplage im Gefängnis.
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Blick in die JVA Stadelheim
Daniel von Loeper Blick in die JVA Stadelheim

MÜNCHEN - Weiterer Prozesstag im Fall Böhringer: Der mutmaßliche Mörder befindet sich weiterhin im Hungerstreik. Thema vor Gericht diesmal: eine angebliche Rattenplage im Gefängnis.

68. Prozesstag im Mordfall Charlotte Böhringer (†59): Auf die Frage des Schwurgerichts-Vorsitzenden Manfred Götzl, wie es ihm im Hinblick auf seinen unbefristeten Hungerstreik heute ginge, antwortete der Angeklagte Benedikt T. (33): „ Habe ich schon mal gesagt. Ich nehme das ernst. Ich bin hier und habe die Absicht weiter hier zu sein.“

Der Angeklagte, der seine Tante und die Parkhaus-Millionärin Böhringer wegen eines Erbstreits erschlagen haben soll, erzählte dann, dass ihm die Kirche helfen würde, die Wachleute keine Unmenschen seien und er einer Arbeit in der JVA-Stadelheim nachginge.

Dann rollte Staatsanwalt Martin Kronester noch einmal das Thema Rattenplage in der JVA auf. Der Angeklagte hatte sich vor kurzem über die hygienischen Zustände in seiner Zelle beschwert. Angeblich sei eine Ratte aus seiner Kloschüssel gekrochen. Kronester hatte die Sache überprüft: „Es gibt kein Rattenproblem in Stadelheim.“ Der Prozess dauert an.

th

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