Angebliche Diplomaten fliegen am Münchner Flughafen auf

Zwei Männer möchten aus Namibia einreisen. Sie geben an, griechische Diplomaten zu sein. Doch die Bundespolizei schöpft Verdacht und überprüft ihre Pässe genauer.
AZ/dpa |
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Die Bundespolizei entdeckte die gefälschten Diplomatenpässe bei der Kontrolle. (Symbolbild)
Die Bundespolizei entdeckte die gefälschten Diplomatenpässe bei der Kontrolle. (Symbolbild) © Boris Roessler/dpa

Zwei Männer, die sich als Diplomaten ausgegeben haben, sind am Flughafen München aufgeflogen. Wie die Bundespolizei mitteilte, hatten sie bei der Einreise griechische Diplomatenpässe dabei, die "professionell verfälscht" worden waren. Die beiden 28-Jährigen wollten demnach mit einem Flug aus Namibia ein- und nach Griechenland weiterreisen. Bei der Kontrolle legten sie die Pässe vor und gaben an, als griechische Diplomaten tätig zu sein.

Den Beamten seien am Dienstag Unregelmäßigkeiten an den Dokumenten aufgefallen. Spezialisten der Bundespolizei überprüften die Pässe, dabei bestätigte sich demnach der Verdacht einer Fälschung. Die Männer wurden befragt und räumten den Angaben nach ein, irakische Staatsangehörige zu sein. Beide stellten laut Bundespolizei einen Asylantrag. Bis zur Entscheidung über ihre Anträge wurden die beiden 28-Jährigen in die kombinierte Transiteinrichtung am Flughafen gebracht, wie es hieß.

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