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Mit der MVV-Rallye die Stadt ganz neu entdecken: Unbedingt noch bis zum 13. September teilnehmen!

Zwei AZ-Kolleginnen haben die diesjährige MVV-Stadtrallye getestet. Sie führt durch Schwabing und die Altstadt. Machen Sie es wie unsere Kolleginnen und nehmen Sie an der MVV-Stadtrallye teil, denn es winken attraktive Preise.
| Dominik Petzold
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Die AZ-Kolleginnen Jennifer (l.) und Nadine machen sich zunächst in Schwabing auf den Weg. Dort dreht sich die erste Frage um den Walking Man an der Leopoldstraße.
Die AZ-Kolleginnen Jennifer (l.) und Nadine machen sich zunächst in Schwabing auf den Weg. Dort dreht sich die erste Frage um den Walking Man an der Leopoldstraße. © Rico Güttich

Auf der anderen Straßenseite läuft der Walking Man, und auch Jennifer und Nadine werden gleich losmarschieren. Aber erst mal wollen sie sich noch bei den Straßenhändlern umsehen, die ihre Stände vor dem Schweinchenbau aufgebaut haben, dem rosaroten LMU-Gebäude an der U-Bahnstation Giselastraße. Hier ist einer der beiden Startpunkte der MVV-Stadtrallye, für die sich die beiden AZ-Kolleginnen verabredet haben. Bei den Straßenhändlern sehen sie Taschenbücher für 20 Cent, US-Magazine aus den Achtzigern, noch ältere Schallplatten und viele kleine Ölgemälde. Die Beatles sind auf einem gerade noch auszumachen, bei dem Mann auf dem Bild daneben kann man nur rätseln. Klar zu erkennen ist das Motiv auf einem dritten Ölgemälde: eine alte Trambahn. Wenn das kein gutes Omen für die MVV-Stadtrallye ist!

© Rico Güttich

Also holen Nadine und Jennifer die Fragebögen heraus, die sie ausgedruckt haben. Denn heuer funktioniert die Stadtrallye wie im vergangenen (Pandemie-)Jahr: Die Teilnehmer:innen können die Fragen online herunterladen und sich auf die beliebte Schnitzeljagd machen, wann immer sie wollen. So stehen sich die jährlich rund 1500 Teilnehmer:innen nicht auf den Füßen herum. 

Bei der MVV-Rallye gilt es insgesamt 48  knifflige Aufgaben zu lösen

Die MVV Rallye führt sie diesmal durch die Altstadt und Schwabing. An 38 Stationen gilt es insgesamt 48 Aufgaben zu lösen: Aus den Lösungsworten und -zahlen werden jeweils Zahlen abgeleitet, und addiert ergeben sie die finale Lösungszahl. Wer sie korrekt einsendet, kann einen der attraktiven Preisegewinnen: zwei Tageskarten für die Therme Erding, drei mal zwei Gutscheine für die Viktualienmarkt-Verführ-Tour mit Stattreisen München, 25 MVV-Trinkflaschen und 50 MVV-Stofftaschen.

MVV-Stadtrallye (Video: © Rico Güttich)

Doch ob man gewinnt, ist gar nicht so wichtig: Denn das Rätseln macht viel Spaß, die Teilnehmer:innen lernen viel über die Stadtgeschichte – und selbst die ortskundigsten entdecken vieles, was sie vorher jahrelang übersehen haben. Für den riesigen Walking Man gilt das freilich nicht. Aber bei ihm stehen Jennifer und Nadine gleich vor einer der schwierigsten Aufgaben der ganzen Rallye: "Er hat keine Füße, sondern...“, lesen sie auf dem Fragebogen. "Aber die sehen doch eins-zu-eins wie Füße aus, was soll das denn sonst sein?“, sagt Nadine. Die beiden rätseln lange, doch dann glauben sie, die Lösung gefunden zu haben – ob sie richtigliegen, erfahren sie allerdings erst nachdem 13. September. Bis dahin können die Teilnehmer:innen ihre Ergebnisse an den MVV schicken, danach werden die richtigen Lösungen online bekannt gegeben. 

Vergnügliche Spaziergänge und gleichzeitig historisches Wissen erweitern

Weiter geht’s im Innenhof zwischen dem Schweinchenbau und der Mensa, die gerade renoviert wird. Ein paar Meter vor den Baugerüsten steht die "Allegorie der Lehre“, eine schöne moderne Skulptur, der sicher manch hungriger Student unterwegs zum Mensamahl zu wenig Aufmerksamkeit schenkt. Nadine und Jennifer aber müssen ganz genau hinschauen: "Wie viele farbige Augen fallen fast aus den Köpfen?“, lautet die Frage. Die Augen der Skulptur sind schnell gezählt, und die beiden spazieren in den schönen Park hinter der Mensa.

Auch im Park hinter der LMU-Mensa müssen Nadine und Jennifer Aufgaben lösen.
Auch im Park hinter der LMU-Mensa müssen Nadine und Jennifer Aufgaben lösen. © Rico Güttich

Während Nadine und Jennifer auf Ihrem Weg zur nächsten Aufgabe durch den schönen Park hinter der Mensa spazieren, erfahren sie viele interessante historische Details darüber. Die Unterlagen zur Stadtrallye bieten noch viele weitere solcher interessanten stadthistorischen Informationen. 

Bei der MVV-Rallye die Stadt ganz neu entdecken

Nach einigen weiteren kniffligen Aufgeben, entdecken Nadine und Jennifer das große Zwischenziel, auf das sie zumarschieren: den sogenannten "Dom von Schwabing“, die Kirche St. Ursula, die August Thiersch seit 1897 im Stil einer Basilika mit Säulenvorhalle, Kuppel und freistehendem Glockenturm baute. Eine ausrangierte Glocke steht dort im Mittelpunkt von drei Fragen, und als diese gelöst sind, gehen Nadine und Jennifer zurück in Richtung Hohenzollerstraße. Dort betreten sie einen wunderbaren Hinterhof-Laden, in dem es alte Möbel, Lampen, Bilder, vor allem aber herrlich gerahmte Spiegel gibt. An einem anderen Haus entdecken die beiden ein Fünfziger-Jahre-Schild, das das dazugehörige Bettengeschäft lange überdauert hat – das ist genau die Art von Schmankerl, die man sonst übersieht, wenn man durch die Straßen hetzt. Und bald schon haben die beiden das Ziel der ersten Etappe erreicht: den Kurfürstenplatz.

Mit der Tram 27 fahren sie vom Kurfürstenplatz zum Stachus, wo Teil zwei der Rallye beginnt.
Mit der Tram 27 fahren sie vom Kurfürstenplatz zum Stachus, wo Teil zwei der Rallye beginnt. © Rico Güttich

Als sie dort auf die Trambahnen 27 oder 28 warten, mit der sie in Richtung Stachus fahren wollen, spricht eine ältere Dame sie an: "Was machen Sie denn da mit diesen Klemmbrettern, wenn ich fragen darf?“ Das ist schnell erklärt, und der Dame gefällt die Idee der MVV-Stadtrallye sehr gut. Diese geht für Nadine und Jennifer in der Altstadt weiter, dort widmen sie sich dem Brunnenbuberl beim Karlstor, um den sich die erste Aufgabe dreht. Bald darauf geht es in eine kleine Oase inmitten des Zentrums: den Innenhof der Neuen Maxburg. Diesen legendären, denkmalgeschützten Gebäudekomplex haben Sep Ruf und Theo Pabst in den Fünfziger Jahren anstelle der im Krieg fast vollständig zerstörten Stadtresidenz gebaut.

Mit Freunden und Familie die Stadt erkunden

Während andere hektisch durch die Stadt eilen oder verzweifelt einen Parkplatz im innersten Zentrum suchen, schlendern Nadine und Jennifer entspannt zum Zielpunkt der MVV-Stadtrallye, vorbei an der Löwengrube, vorbei an der Augustiner Kirche und am Traditionshaus Hirmer. Am Eck Kaufingerstraße und Rosenstraße beantworten sie die letzte Frage, dann setzen sie sich an den Brunnen vorm Rathaus und zählen ihre Zahlen zusammen – und sind sich sicher, dass ihre Gesamtzahl nicht stimmt.

Geschafft: Am Marienplatz werten die beiden ihre Ergebnisse aus.
Geschafft: Am Marienplatz werten die beiden ihre Ergebnisse aus. © Rico Güttich

"Wir haben bestimmt nicht alle Fragen richtig beantwortet“, sagt Nadine. "Aber wir hatten einen super-lustigen Nachmittag bei Sonnenschein und fast 30 Grad. Und wir konnten etwas lernen.“ Jennifer ergänzt: "Was gibt es Schöneres, als mit Freunden oder Familie die Stadt zu erkunden?“ Und das können auch alle anderen Münchner:innen die nächsten sechs Wochen lang. 

Den Fragebogen finden Sie hier:

Der Fragebogen zur MVV-Stadtrallye 2021

Weitere spannende Informationen zur MVV-Stadtrallye finden Sie unter:

www.mvv-muenchen.de/stadtrallye

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