Ablehnung von Frauentaxis: Wirklichkeitsfremd

Lokalchef Felix Müller über die Ablehnung von Frauentaxis.
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"Wirklichkeitsfremd": AZ-Lokalchef Felix Müller kommentiert die Ablehnung von Frauentaxis.
Lino Mirgeler/dpa/AZ "Wirklichkeitsfremd": AZ-Lokalchef Felix Müller kommentiert die Ablehnung von Frauentaxis.

Wer Frauentaxis diskriminierend findet, weil Männer nicht davon profitieren, kann auch Geld für neue Bahnen ablehnen, weil Autofahrer ja auch Steuern zahlen. Was für eine absurde Argumentation! Überhaupt klingt das Papier aus dem Kreisverwaltungsreferat wenig durchdacht. Wer Frauen auf dem Wochenendheimweg für bedroht hält, sein Hilfsangebot aber um 2 Uhr nachts enden lassen will, war wohl schon lange nicht mehr feiern. Sehr viele junge Menschen in dieser Stadt sind da gerade erst so richtig in die Nacht gestartet.

Bitte nochmal nachbessern!

Natürlich müsste man vor allem gegen Morgen für sichere Heimwege sorgen (und bestimmt nicht um 19.30 Uhr, wenn in den Bahnen noch die ganz normalen Wochenendeinkäufer mit ihren Tüten hocken). Günstige Nacht-Taxis für Frauen können eine gute Idee sein. Man kann natürlich auch Alternativen suchen. Aber so, wie das KVR vorgegangen ist, ist es einfach nur schlecht gemacht.

Bitte nochmal nachbessern, Herr Böhle!

 

Lesen Sie hier den Artikel zum Kommentar: Stadt lehnt Frauentaxis ab - weil sie Männer diskriminieren

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