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Drama in München-Untergiesing: Frau (75) tot – 23-Jähriger in Psychiatrie

In einem Reihenhaus in München-Untergiesing ist am Samstagabend eine 75-jährige Frau tödlich verletzt worden. Die Polizei nahm kurz nach der Tat einen 23-jährigen Mann in Tatortnähe fest. Der Verdächtige ist bereits früher wegen psychischer Probleme aufgefallen.
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Ein Mann wurde von der Polizei festgenommen. (Symbolbild)
Ein Mann wurde von der Polizei festgenommen. (Symbolbild) © Johannes Neudecker/ dpa

Update, 08.02., 17:55 Uhr: Der 23-Jährige wurde am Sonntagnachmittag von einem Gutachter psychiatrisch untersucht. Das Ergebnis war eindeutig: Der Experte riet dazu, den Verdächtigen auf der geschlossenen Abteilung einer psychiatrischen Klinik unterzubringen. Der Ermittlungsrichter erließ im Anschluss am Abend einen entsprechenden Beschluss.

Ursprünglicher Artikel, veröffentlicht am 08.02., 09:09 Uhr: In Untergiesing ist am Samstagabend eine 75-jährige Frau bei einem Tötungsdelikt ums Leben gekommen. Das teilte die Polizei mit.

Gegen 22.15 Uhr hatte der Nachbar der Rentnerin einen "lautstarken Streit", so ein Polizeisprecher, in dem Haus, das der Rentnerin gehört. Als die erste Polizeistreife eintraf, zeigte die Frau keine Lebenszeichen mehr. Die Tote lag im Haus im Bereich hinter der Eingangstüre. Der Körper der Frau wies tödliche Verletzungen auf. Ob es sich um Stichwunden oder stumpfe Gewalt handelt, sagte die Polizei nicht.

Polizeibeamte sichern Spuren vor einem Reihenhaus in der Pistorinistraße in München-Untergiesing, wo am Samstagabend eine 75-jährige Frau tödlich verletzt aufgefunden wurde.
Polizeibeamte sichern Spuren vor einem Reihenhaus in der Pistorinistraße in München-Untergiesing, wo am Samstagabend eine 75-jährige Frau tödlich verletzt aufgefunden wurde. © Thomas Gaulke

Der mutmaßliche Täter wurde im Garten eines Nachbargrundstücks von Polizisten gestellt. Der Mann ließ sich widerstandslos festnehmen. Er wird noch im Lauf des Sonntags dem Ermittlungsrichter vorgeführt. Der wird entscheiden, ob der Verdächtige in einer psychiatrischen Klinik oder in einer Justizvollzugsanstalt untergebracht wird. Vorher soll ein Gutachter den 23-Jährigen untersuchen.

Der Mann leidet offenbar unter psychischen Problemen. Der Mann wohnt in der näheren Umgebung des Tatorts. Zwischen ihm und dem Opfer habe es keine Vorbeziehung gegeben, sagte ein Polizeisprecher am Sonntagmittag. Die 75-Jährige lebte ganz alleine in dem Reihenhaus in der Pistorinistraße. 

Weitere Details will das Präsidium am Montag bei einer Pressekonferenz am Mittag mit der Staatsanwaltschaft München bekanntgeben. 

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