50er und 60er Jahre in München: Ganz schön mobil

In den frühen 50er Jahren nimmt die Stadt richtig Fahrt auf, die Verkehrsprobleme deuten sich bereits an: Farbige Foto-Schätze – Teil 5 der AZ-Serie.
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1950 parkt der Cola-Laster auf der noch unbebauten Südseite des Marienplatzes. In der Mitte hinten der Behelfsbau vom Donisl.
Sebastian Winkler Verlag und Bildarchiv 8 1950 parkt der Cola-Laster auf der noch unbebauten Südseite des Marienplatzes. In der Mitte hinten der Behelfsbau vom Donisl.
1953: Ganz schön was los – fast könnte man meinen, hier geht’s gerade zu wie am Stachus. Was auffällt, ist das herrliche alte Kopfsteinpflaster sowie hinten die Werbungen am Stachus-Rondell: 2Scharlachberg Meisterbrand2, "4711" und natürlich "Osram – hell wie der lichte Tag".
Sebastian Winkler Verlag und Bildarchiv 8 1953: Ganz schön was los – fast könnte man meinen, hier geht’s gerade zu wie am Stachus. Was auffällt, ist das herrliche alte Kopfsteinpflaster sowie hinten die Werbungen am Stachus-Rondell: 2Scharlachberg Meisterbrand2, "4711" und natürlich "Osram – hell wie der lichte Tag".
Rushhour am Isartor, die ein US-Tourist 1954 aus dem Auto heraus fotografiert hat. Das Rote links ist übrigens ein Feuermelder.
Sebastian Winkler Verlag und Bildarchiv 8 Rushhour am Isartor, die ein US-Tourist 1954 aus dem Auto heraus fotografiert hat. Das Rote links ist übrigens ein Feuermelder.
1955: Irgendwie idyllisch wirkt diese kleine Tankstelle „mit Großgarage“, VW-Bus und altem Benz in der Hirschgartenallee.
Sebastian Winkler Verlag und Bildarchiv 8 1955: Irgendwie idyllisch wirkt diese kleine Tankstelle „mit Großgarage“, VW-Bus und altem Benz in der Hirschgartenallee.
1955: Das Pini-Haus (früher: Imperial-Haus) mit viel Leuchtreklame.
Sebastian Winkler Verlag und Bildarchiv 8 1955: Das Pini-Haus (früher: Imperial-Haus) mit viel Leuchtreklame.
1958: Der Lodenfrey ist 1949 wieder aufgebaut worden – die Fassadenmalerei mit Uhr ist später bei einer Sanierung leider entfernt worden.
Sebastian Winkler Verlag und Bildarchiv 8 1958: Der Lodenfrey ist 1949 wieder aufgebaut worden – die Fassadenmalerei mit Uhr ist später bei einer Sanierung leider entfernt worden.
1965: Legendär, diese gelben Telefonzellen, die den Stachus nicht unbedingt geschmückt haben. Das Brunnenbuberl hinten rechts schon eher.
Sebastian Winkler Verlag und Bildarchiv 8 1965: Legendär, diese gelben Telefonzellen, die den Stachus nicht unbedingt geschmückt haben. Das Brunnenbuberl hinten rechts schon eher.
1968: Ein bisserl verloren wirkt die Spaten-Kutsche am Stachus, wo die 1965 errichtete Behelfsbrücke für Fußgänger zu sehen ist.
Sebastian Winkler Verlag und Bildarchiv 8 1968: Ein bisserl verloren wirkt die Spaten-Kutsche am Stachus, wo die 1965 errichtete Behelfsbrücke für Fußgänger zu sehen ist.

In den frühen 50er Jahren nimmt die Stadt richtig Fahrt auf, die Verkehrsprobleme deuten sich bereits an: Farbige Foto-Schätze – Teil 5 der AZ-Serie.

München - Die 50er Jahre in München: Endlich nimmt die Stadt wieder Gestalt an, der Schutt ist längst weg, vieles ist wieder aufgebaut oder neu errichtet worden. Und: Die Münchner werden zunehmend mobil. Es darf wieder gestöhnt werden über viel zu viel Verkehr. Irgendwie wie heute auch.

München farbig: Ein Zeit-Dokument

Echte Zeitdokumente finden sich hier auf dieser Seite: Häuser, die längst abgerissen sind. Skurrile Dinge wie knallgelbe Telefonzellen, blutrote Feuermelder am Straßenrand, legendäre Leuchtreklame am Stachus-Rondell oder längst vergangene Läden, die sogar Häusernamen prägten. Der Münchner Sammler Sebastian Winkler hat sie per Internet ausfindig gemacht, aufgekauft und zusammen mit dem Münchner Verleger Franz Schiermeier daraus einen Schmöker mit echten und genau erklärten Zeit-Dokumenten gemacht.

Zu finden sind diese und noch viel mehr Bilder, die wahre Foto-Schätze aus München sind, in dem sehr empfehlenswerten Buch: „München farbig, 1946 – 1965, Vom Trümmerfeld zum U-Bahnbau“, erschienen im Franz Schiermeier Verlag München zum Preis von 34 Euro.


Erhältlich ist das Buch im gut sortierten Buchhandel und direkt beim Verlag: www.franz- schiermeier-verlag.de, Waltherstr. 28, 80337 München,089 599 477 51

Lesen Sie auch: München nach dem Krieg - Sensationelle Farbfotos aufgetaucht!

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