500 Polizisten beim Public-Viewing im Einsatz

Polizei bereitet sich auf die Mega-Party des Jahres vor. Zehntausende fiebern einem Sieg der Nationalmannschaft bei der Fußballweltmeisterschaft entgegen.  500 Polizisten sorgen beim Publicviewing für Sicherheit
| Ralph Hub
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Die Bilder vom Public Viewing.
dpa Die Bilder vom Public Viewing.

München - Der Countdown läuft. Kaum eine Handy-App wird derzeit öfter geklickt als die Portale diverser Wetterdienste. Wird’s warm und trocken zum Finale oder herbstelt es weiter? Bei der Münchner Polizei bereitet man sich auf die Mega-Party des Jahres vor. 500 Beamte werden im Einsatz sein. Mit größerer Randale rechnet allerdings niemand. Das liegt zum einen an der Siegeszuversicht. „Wir packen das“, meint die Polizei. „Klare Sache 6:0 für Deutschland“, tippt Polizeisprecher Wolfgang Wenger. Bei dem Spielausgang hätten die deutschen Fußballfans allen Grund zum Feiern.

„Die Argentinier in München machen mit großer Sicherheit keinen Ärger, es gibt keine große Fan-Rivalität“, sagt Wolfgang Wenger. Richtig voll wird es im Olympiastadion. Hier werden rund 33000 Fans erwartet und das bei jedem Wetter. In den großen Biergärten wie Hirschgarten könnte es eng werden, vorausgesetzt das Wetter hält. „Wir sind überall da, wo auch die Fans sind“, sagt Polizeipräsident Hubertus Andrä.

Sollte der Traum aller deutschen Fußballfans wahr werden, wird es spätestens ab Mitternacht auf der Leopoldstraße richtig rundgehen. 20000 waren es nach dem Halbfinale. Nach einem Sieg gegen Argentinien kommen garantiert noch ein paar Tausend Fans dazu. Zwischen Münchner Freiheit und Siegestor wird die Polizei die Leopoldstraße absperren. „Aufs Auto sollte man an diesem Abend auf alle Fälle verzichten“, warnt die Polizei.

Nächstes Problem ist der Alkohol. Der Finalabend ist lang, entsprechend viel wird getrunken. Das lässt die Stimmung schnell umschlagen. „Wenn’s Ärger gibt, sofort die 110 wählen“, rät Wolfgang Wenger. „Wir sind ganz in der Nähe.“ Genauso wichtig sind feste Schuhe bei der Final-Party. Auf der Leopoldstraße werden wieder jede Menge Flaschen und Gläser zu Bruch gehen. Die Unfallstationen der Münchner Klinik sind auf einen weltmeisterlichen Ansturm von Patienten vorbereitet. Ralph Hub

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