20.000 Besucher erwartet: München bekommt riesiges Silvesterspektakel – ein Aspekt bleibt geheim

In der Münchner Innenstadt soll es in diesem Jahr eine Silvestermeile geben. Um den Ticketverkauf machen die Veranstalter ein Geheimnis.
AZ/dpa |
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Als Ersatz für Böller und Feuerwerk plant die Stadt München eine Licht- und Lasershow auf der Silvestermeile. (Archivbild)
Als Ersatz für Böller und Feuerwerk plant die Stadt München eine Licht- und Lasershow auf der Silvestermeile. (Archivbild) © Sven Hoppe/dpa

Auf der Münchner Silvestermeile werden rund 20.000 Besucher erwartet. "Aber auch mit mehr beziehungsweise weniger funktioniert die Veranstaltung gut", sagte eine Sprecherin des veranstaltenden Unternehmens. 

Wie viele Tickets bislang verkauft wurden, verriet sie nicht. "Tatsächlich kommunizieren wir keine Vorverkaufszahlen", sagte sie. Aber: "Der Vorverkauf für die Veranstaltung ist vor allem angesichts der Tatsache, dass diese Veranstaltung erstmals stattfindet, sehr erfreulich angelaufen. Wir gehen davon aus, dass das Interesse an der Silvesterplanung in der anstehenden Adventszeit dann noch mehr Fahrt aufnimmt."

Die Silvestermeile auf der Ludwigstraße findet in diesem Jahr zum ersten Mal statt. Von 19.00 Uhr bis 2.00 Uhr soll dort am letzten Abend des Jahres mit Livemusik und einer Licht- und Lasershow statt Feuerwerk gefeiert werden. 

Die gesamte Veranstaltungsmeile soll künstlerisch beleuchtet werden. Für das Lichtkonzept insgesamt ist der Installationskünstler Matthias Singer verantwortlich, der nach Veranstalterangaben schon für die Kammerspiele, die Bayerische Staatsoper, die Hamburger Elbphilharmonie und die Staatsoper Berlin gearbeitet hat. "Die Silvestermeile macht durch Lichtinstallationen historische Gebäude zu lebendigen Bühnen", heißt es in der Ankündigung. 

Ludwigstraße als Feiermeile

In München sollen Livebands und DJs von Pop und Rock bis hin zu Blasmusik auf vier Bühnen entlang der rund 800 Meter langen Feiermeile für Stimmung sorgen. Auch Essensstände sind geplant. 

Das Vorhaben geht auf eine Initiative der Stadt München zurück, die aufgrund des Böllerverbots in der Innenstadt nach Alternativen in einem sicheren Rahmen suchte. In den ersten 48 Stunden nach dem Start des Vorverkaufs Mitte Oktober waren die Tickets für 33 Euro zu haben, danach für 40 Euro.

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3 Kommentare
Bitte beachten Sie, dass die Kommentarfunktion unserer Artikel nur 72 Stunden nach Veröffentlichung zur Verfügung steht.
  • Alexxx am 05.12.2025 14:38 Uhr / Bewertung:

    Werden die bezahlten Omas auch hier engagiert um die Silvestersause vor den Rechten zu schützen?

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  • huraxdax am 04.12.2025 14:39 Uhr / Bewertung:

    Man will die verkauften Tickets nicht benennen, weil es wahrscheinlich weit hinter den erhofften Zahlen liegt. Wundert mich nicht, 40 € sind kein Pappenstiel für eine Veranstaltung, die neu und vielleicht nichts Besonderes ist.
    Zudem kommen ja noch die Kosten für Essen und Trinken, mitgebrachte Getränke (gerade Sektflaschen zum Anstoßen) werden mit Sicherheit nicht zugelassen.
    Da stell ich mich lieber mit meiner Pulle irgendwo raus an die Straße und lass da ein paar Raketen steigen.

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  • CO2 Voodoo am 04.12.2025 13:37 Uhr / Bewertung:

    Im Sozialismus gab und gibt es solche Massenveranstaltungen auch

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