20-Jähriger im Münchner Bahnhofsviertel bis auf die Unterhose ausgeraubt
Die Täter lauerten am Freitagabend vergangener Woche einem 20-Jährigen aus Rumänien am Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB) auf. Sie wollten ihm die Kleidung und sein Bargeld abnehmen. Als der Mann nicht sofort reagierte, bedrohten und schlugen sie ihn. Der 20-Jährige zog sein Shirt und seine Hose aus. In der Tasche des Opfers fanden die Räuber auch noch einige Hundert Euro. Die vier Täter liefen anschließend mit ihrer Beute davon.
Schneller Fahndungserfolg noch in der Tatnacht
Das Opfer verständigte den Polizeinotruf. Mehrere Streifen fuhren zum ZOB. Noch in Tatortnähe konnten die Beamten einen Verdächtigen festnehmen. Es handelt sich nach Angaben eines Polizeisprechers um einen 28-Jährigen aus Rumänien.
Er wurde ins Polizeipräsidium gebracht, und später dem Ermittlungsrichter vorgeführt. Der erließ einen Haftbefehl wegen Raubes. Der Verdächtige wurde in die Justizvollzugsanstalt Stadelheim gebracht. Die Polizisten gaben dem 20-Jährigen seine Hose zurück. Der Rumäne wurde bei dem Raubüberfall leicht verletzt.
Räuber mit Badelatschen
Die Fahndung nach den anderen drei Tatbeteiligten läuft weiter. Ein Täter hat eine kräftige Statur. Er trug eine schwarze kurze Hose, ein schwarzes kurzes T-Shirt, ein schwarzes Cap, schwarz-weiße Schuhe. Der zweite Mann hatte ein schwarzes T-Shirt und eine helle, kurze Hose an. Er hatte ein schwarzes Cap, einen dunklen Rucksack und an den Füßen Badeschlappen. Vom dritten Verdächtigen ist lediglich bekannt: männlich, dunkle Jacke, weißes T-Shirt, kurze Hose, dunkle Haare.
Polizei bittet um Unterstützung
Die Polizei bittet die Bevölkerung um Unterstützung bei der Fahndung. Wer am Freitagabend im Bereich der Arnulfstraße, Grasserstraße, Hackerbrücke und Bernhard-Wicki-Straße verdächtige Wahrnehmungen gemacht hat, kann sich im Präsidium melden unter der Telefonnummer 089 2910-0.
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