15 Euro für ein Smartphone beim Fundbüro

Daten werden vorher perfekt gelöscht – viele Geräte bleiben liegen
| Willi Bock
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Viele Handys auf einem Haufen. Rund 3000 landen im Jahr im Münchner Fundbüro.
Viele Handys auf einem Haufen. Rund 3000 landen im Jahr im Münchner Fundbüro.

Daten werden vorher perfekt gelöscht – viele Geräte bleiben liegen

München -  Man braucht sie. Und immer mehr befinden sich auf ihnen persönliche und vertrauliche Informationen: Rund 3000 Handys und Smartphones werden allein im Münchner Fundbüro pro Jahr abgegeben. Verloren (und nicht abgegeben) werden noch viel mehr.

Die meisten werden irgendwann wieder abgeholt: Denn das Fundbüro versucht stets, die Eigentümer zu finden. Spätestens nach sechs Monaten verfällt der Anspruch, einen verlorenen Gegenstand wieder zurück zu bekommen. Dann kann der Finder zugreifen – wenn er will.

Als Handys noch einfache Telefone waren, tat sich das Fundbüro leicht mit all jenen Geräten, die keiner mehr abholte: Die Daten waren schnell gelöscht. Doch mit den heutigen Kleincomputern ist das schon unverhältnismäßig schwerer. Das KVR musste eine Fachfirma suchen, die die Daten auf Smartphones so löschen kann, dass man sie nicht wieder herstellen kann. „Es war relativ schwierig, jemanden zu finden“, so das KVR. Im Moment sind es rund 120 Geräte. Pro Gerät kosten sie 15 Euro. Die Kosten zahlt der Finder, wenn er das Gerät dann noch haben möchte.

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