12,80 Euro pro Quadratmeter

Die Mieten in München steigen und steigen: Im Lehel ist der Wohnraumam am teuersten, in Perlach am billigsten. Die Erstbezugsmieten sind verglichen mit 2007 um 50 Cent pro Quadratmeter gestiegen.
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Schöner Wohnen in München - hier in Schwabing - wird immer teurer.
Martha Schlüter Schöner Wohnen in München - hier in Schwabing - wird immer teurer.

MÜNCHEN - Die Mieten in München steigen und steigen: Im Lehel ist der Wohnraumam am teuersten, in Perlach am billigsten. Die Erstbezugsmieten sind verglichen mit 2007 um 50 Cent pro Quadratmeter gestiegen.

Wer neu in München ist oder eine Bleibe sucht, muss kräftig blechen: Die Erstbezugsmieten sind laut Referat für Stadtplanung im zweiten Quartal des Jahres 2008 gestiegen. Um satte 50 Cent ist der Quadratmeterpreis auf durchschnittlich 12,80 Euro geklettert. Auch die Wiedervermietungsmieten sind teuer und liegen bei 11,55 Euro pro Quadratmeter – ein Plus von 20 Cent.

Bis zu 15,58 Euro pro Quadratmeter im Lehel

Am teuersten ist derzeit das Wohnen im Lehel mit 15,58 Euro pro Quadratmeter, gefolgt von der Altstadt (14,57Euro) und der Maxvorstadt (13,36 Euro). In Spitzenlagen steigt der Quadratmeterpreis auf bis zu 15,80 Euro. Hoch sind die Mieten auch in Schwabing, Isarvorstadt, Nymphenburg, Harlaching, Au, Haidhausen und Schwabing-West. Günstigere Bleiben finden sich in Perlach (9,60 Euro) und Riem (9,70 Euro).

Vor fünf Jahren waren die Preise für frisch angemietete Wohnungen noch leicht gesunken. Die neue Steigerung führt die Stadt auf einen kräftigen Zuzug von Arbeitskräften nach München zurück. Wie sich der Mietmarkt in den kommenden Jahren verändern wird, ist laut Experten schwer absehbar – aufgrund der gegenwärtigen Finanzkrise. Durch vorsichtige Kreditvergabe sei es durchaus möglich, dass sich die Fertigstellung einzelner Bauprojekte verzögern könnte. Fest steht für die Stadt-Experten aber: Langfristig werden die Preise nicht sinken, bestenfalls stabil bleiben.

Kleine und mittlere Wohnungen kosten am meisten

Vor allem bei kleinen Wohnungen von 40 Quadratmetern und mittleren von 60 bis 100 Quadratmetern verlangen die Vermieter mehr Geld. Erstaunlich: Die Miete für Wohnungen zwischen 40 und 60 Quadratmetern stiegen nur um 0,30 Cent. Ein typisches Verhältnis, bei dem die Preise für kleine und große Wohnungen höher als für mittelgroße Wohnungen sind, ist damit nicht mehr erkennbar. Seit 1995 bewertet das Planungsreferat die Mietangebote.

akk

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