100.000 Euro Belohnung für den Schließfach-Knacker

Im Prozess um den Millionen-Diebstahl haben zwei Zeugen nun den Angeklagten belastet.
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Ein Modell der ausgeraubten Schließfächer.
Daniel von Loeper Ein Modell der ausgeraubten Schließfächer.

München - Zwei Männer (44, 49) aus dem Umfeld eines Angeklagten haben ihren Freund am Donnerstag im Prozess um die verschwundenen Schließfach-Millionen belastet. Laut Anklage holten die sieben Angeklagten als Bande knappe 4,6 Millionen Euro aus Schließfächern der Commerzbank am Promenadeplatz.

Weil er sie als Panzerknacker engagieren wollte, habe ihnen einer der Angeklagten von dem geplanten Coup erzählt, bei dem eine russische Kundin um das Bargeld in ihren Schließfächern erleichtert werden sollte, berichten die beiden Zeugen. Dazu habe er auch Fotos der Schließfächer präsentiert.

Beide Zeugen lehnten das Angebot und die Belohnung ab

Beide erklärten, dass sie das Angebot ablehnten, beziehungsweise ihre Beteiligung offenließen. "Das war mir zu heiß", erklärt der 44-Jährige im Zeugenstand. Der 49-Jährige berichtet vor Gericht, dass ihm fürs erfolgreiche Schließfach-Knacken ein Lohn von 100.000 Euro versprochen wurde.

Die Verhandlung wird fortgesetzt. Allerdings nicht mehr lange. Das Gericht hat angekündigt, den Prozess bald auszusetzen.

Lesen Sie hier: Juwelier-Diebstahl in München - Jagt die Polizei eine Serienbande?

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