Zwischen Techno und Antike: Aura-Festival bringt Electro nach Sizilien
Ein Drohnenflug über dorische Säulen, dazu moderne elektronische Klänge: Mit einem solchen minimalistischen Video stellt sich auf Instagram ein neues Festival vor, das Geschichte und Musik verbindet. Anfang Mai feiert das Aura-Festival, das auf eine ungewöhnliche Kulisse setzt, seine Premiere.
Europa bekommt damit ein neues Musikfestival - und das nicht irgendwo, sondern inmitten einer antiken Ausgrabungsstätte. Das Aura-Festival soll am 1. und 2. Mai 2026 im Segesta Archaeological Park auf Sizilien stattfinden, Tickets für beide Tage gibt es ab 46 Euro. Mit einer Kapazität von rund 4.000 Besucherinnen und Besuchern setzen die Veranstalter bewusst auf ein kleines Format. Beschrieben wird das Event als "intime elektronische Flucht" mit Fokus auf hochwertige Produktion, kuratierten Sound und ein immersives Erlebnis.
Die Location ist dabei das eigentliche Highlight: Der archäologische Park liegt in hügeliger Landschaft nahe Castellammare del Golfo und beherbergt beeindruckende antike Bauwerke wie einen dorischen Tempel und ein großes Amphitheater. Statt staubigem Festivalgelände erwartet die Gäste eine Szenerie aus Geschichte, Natur und weiter Landschaft - definitiv ein Kontrast zur weithin bekannten Festival-Ästhetik.
Maximaler Sound, minimaler Stress: Menschen und Musik sollen viben
Auch inhaltlich will sich Aura von typischen Events abheben. Auf der Website des Festivals beschreiben die Organisatoren das Festival als Ort der Verbindung zwischen Menschen, Musik und Kunst. Es gehe nicht um Trends oder Materialismus, sondern um das Erleben des Moments. "Wir sind nicht hier für materielle Dinge. Wir sind hier, um den Sound zu leben. In einer Welt, die sich beeilt, entscheiden wir uns dafür, langsamer zu machen", heißt es dort. Das Festival richtet sich also gezielt an ein Publikum, das elektronische Musik als kulturelle Erfahrung versteht.
Musikalisch bewegt sich Aura im House- und Techno-Bereich. Bestätigt sind bisher Acts wie Francesco Del Garda, Oshana, Onur Özer, Quest und Josh Baker. Neben etablierten Namen sollen auch aufstrebende Künstlerinnen und Künstler Teil des Programms sein.
Ob dieses neue Festival-Konzept aufgeht, das Techno und Antike verbinden will, wird sich Anfang Mai zeigen. Das Interesse dürfte nach dem ominösen Teaser und weiteren Insta-Beiträgen jedoch bei vielen Festivalliebhabern geweckt sein.
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