Wie du entspannt nach dem Urlaub in den Alltag startest
Wer kennt es nicht: Kaum ist der Urlaub beendet, scheint die Erholung wie weggeblasen. Lag man gestern noch entspannt am Strand, so bestimmen heute wieder E-Mails, Deadlines und Meetings den Alltag. Der abrupte Wechsel fällt vielen schwer - vor allem, wenn zwischen Rückreise und dem ersten Arbeitstag kaum Zeit zum Ankommen bleibt.
Ein vorübergehendes Stimmungstief nach dem Urlaub wird teils auch als "Post-Holiday-Blues" bezeichnet und kann sich unter anderem durch Müdigkeit und geringe Motivation bemerkbar machen. Bestenfalls können aber schon kleine Veränderungen helfen, den Übergang angenehmer zu gestalten.
In diesem Artikel werden mögliche Empfehlungen für den Alltag behandelt. Es werden ausdrücklich keine Diagnosen gestellt. Bei anhaltenden psychischen oder körperlichen Problemen sollten stets ein Arzt oder ausgebildete Fachleute aufgesucht werden.
Zwischen Heimkehr und Arbeitsbeginn Zeit lassen
Wer nicht auf den letzten Drücker zurückkehrt, startet in der Regel entspannter in die neue Woche. Wie wäre es mit zwei oder drei freien Tagen zwischen der Heimkehr und dem ersten Arbeitstag? So bleibt genügend Zeit, um Wäsche zu waschen, einzukaufen oder einfach in Ruhe anzukommen. Nach einer Fernreise über mehrere Zeitzonen kann sich der Körper außerdem wieder an die eigene Zeitzone gewöhnen.
Eine Mini-Arbeitswoche zum Einstieg
Besonders angenehm kann es sein, wenn man mit einer verkürzten Arbeitswoche beginnt. Wer normalerweise von montags bis freitags arbeitet und zum Beispiel erst am Donnerstag statt am Montag ins Büro zurückkehrt, muss sich nur auf zwei Arbeitstage einstellen. Das könnte den Wechsel vom Urlaubs- in den Berufsalltag rein subjektiv erleichtern. Zwei Tage Arbeit klingen doch viel besser als fünf...
Den ersten Arbeitstag bewusst planen
Nach der Rückkehr wartet im Büro oft ein voller Posteingang. Trotzdem muss nicht jede Aufgabe sofort erledigt werden. Sinnvoll kann es sein, sich zunächst einen Überblick über eingegangene E-Mails und anstehende Termine zu verschaffen. Erst anschließend sollten Prioritäten gesetzt werden. Lassen sich wichtige Besprechungen schon vorab planen, ist es ratsam, sie nicht direkt auf den ersten Vormittag nach dem Urlaub zu legen, um Druck nach der Rückkehr zu reduzieren.
Langsam zum gewohnten Rhythmus finden
Während des Urlaubs verschieben sich Schlafenszeiten häufig ganz von selbst. Vor allem nach Reisen mit Zeitverschiebung könnte es helfen, einige Tage vor der Rückkehr in den Job wieder zu den üblichen Zeiten ins Bett zu gehen. Auch regelmäßige Mahlzeiten und vertraute Alltagsabläufe können es dem Körper erleichtern, sich erneut auf den Arbeitsrhythmus einzustellen.
Ein Stück Urlaub in den Alltag mitnehmen
Die Reise mag beendet sein, doch die schönen Erinnerungen bleiben. Zuhause ist es an der Zeit, Urlaubsfotos zu sortieren sowie Familie und Freunden von den Erlebnissen zu erzählen. Auch kleine Rituale aus den Ferien lassen sich oft in den Alltag übernehmen. Das kann beispielsweise ein morgendlicher Kaffee auf dem Balkon oder ein Spaziergang nach Feierabend sein. So klingt der Urlaub nicht von einem Tag auf den anderen aus, sondern wirkt noch eine Weile nach.
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