„Wann sind wir endlich da?“

Autoreisen sind nervenaufreibend - für Eltern und Kinder. Wir haben einige Spiele-Apps ausgewählt, die öde Fahrten spannender machen.
| Sabine Metzger
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Für Geografen
Viele von uns sind groß geworden mit dem Spiel „Stadt, Land, Fluss“. Der „App 94 Sekunden“ setzt den Klassiker für das iPhone um und gibt dem Spieler nur etwas mehr als anderthalb Minuten Zeit, um so viele Wörter aus den über 15 Kategorien zu finden, wie nur möglich ist. Das Spiel macht im Team am meisten Spaß. Dann können alle gemeinsam überlegen, welche Lösung am besten passt.

Für Geschickte
Angry Birds 3.1.2 ist ein schnelles Geschicklichkeitsspiel, bei dem sich rote Vögel per Katapult mitten in die Burg hinterlistiger Schweine hineinschießen. Diese hatten die Eier der Vögel gestohlen und bekommen nun die Quittung dafür. In der Version „Angry Birds Rio“ sind arme gekidnappte Vögel aus ihren Käfigen zu befreien oder Affen von ihren Plätzen zu vertreiben - angelehnt an den Zeichentrickfilm „Rio“.

Für Buchstabenfreaks
Wortratespiele gibt es inzwischen eine ganze Menge in den App-Stores. „Letter Attack 1.1.1“ ist relativ neu: Aus den Buchstaben auf dem Spielbrett müssen Wörter gebildet werden. Die benutzten Buchstaben lösen sich dann auf. Ziel ist es, das ganze Spielbrett zu leeren - in der vorgegebenen Zeit. Zwei weitere Spielmodi sorgen auf dem iPhone und auf dem iPad für noch mehr Abwechslung.

Für Schlaumeier
In welchem Sport setzt man ein Trispoke ein? Wer ist die erste Frau, die in Afrika zum Staatsoberhaupt gewählt wurde? Nicht gerade simpel sind die Fragen in der App „Wissenstraining Allgemeinbildung“. Zehn Wissensgebiete, 4400 Fragen, fünf Schwierigkeitsstufen - das Frage-Antwort-Spiel bringt die Hirnwindungen zum Rotieren. Trispokes sind übrigens im Radsport beheimatet und die erste weibliche Präsidentin Afrikas heißt Ellen Johnson Sirleaf und regiert in Liberia.

Für Rechenkünstler
Kopfrechnen ist nicht nur für Kinder eine Herausforderung, sondern bringt auch viele Erwachsene ins Schwitzen. Dabei ist es beim Bezahlen in Geschäften oder beim Errechnen eines Trinkgeldes gar nicht so schlecht, wenn sich die Zahlen schnell im Kopf jonglieren lassen. Die App„Kopfnuss 1.1.0“ hilft dabei, es zu üben.

Für Fussballer
Mit der App „Dream League Soccer“ gründet man einen eigenen Fußballverein und holt sich die Champions League auf iPhone, iPad oder iPod. Jetzt hält der User alle Fäden in der Hand: Er legt die Trainingsprogramme fest, stellt die Mannschaft auf, bestimmt die Taktik seines Teams. Dann ist es an der Zeit, sich mit anderen Vereinen zu messen und in die 1. Liga aufzusteigen.

Für Ratekönige
Die App „Promi Quiz - Wer ist das?“ präsentiert in derzeit elf Schwierigkeitsgraden nacheinander Porträtfotos von 220 berühmten Persönlichkeiten aus aller Welt. Hier mitzuraten und die richtigen Namen passend zum Foto zu finden ist ein perfekter Spaß für die Rückbank. Für Spassvögel „Poppendorf“, „Tittenkofen“ oder „Kotzheim“ - es gibt Orte in Deutschland, die zum Schmunzeln verleiten. Mancherorts wird einem schon im Namen „Prügel“ angedroht. Und die „Hölle“ gibt es auch auf Erden. Die App „Kuriose Ortsnamen 1.1.“ stellt über 120 Ortsnamen vor und sagt, woher sie kommen.

Für Faktensammler
Die einzigen Vierbeiner, die nicht hüpfen können, sind Elefanten. Kanada hat mehr Seen als der Rest der Welt zusammen. Der älteste Hund der Welt wurde 29 Jahre alt. Die Angst vor Gemüse heißt Lachanophobie. Die App „Unnütze Fakten Free 1.4.“ kennt über 2000 dieser spannenden Fakten, die leider nie im Schulunterricht vorkommen. Dabei sind sie wirklich unterhaltsam.

Für Nachtfahrer
Wenn man auf der Fahrt in den Urlaub in die Nacht hineinkommt, erklärt die App „Star Walk 6.0.1“ den Sternenhimmel. Sie simuliert den aktuellen Blick ins Himmelszelt und zeigt in Echtzeit, welche Sternzeichen gerade zu sehen sind. So kann jeder zu einem kleinen Astronomen werden.

Wenn die Akkus leer sind
Wenn auf der Fahrt der Strom für die Geräte ausgeht, gibt es noch immer die altbewährten analogen Spiele für öde Fahrten: Autokennzeichen raten ist ein Klassiker. Die Aufgabe ist klar: Möglichst schnell herausfinden, was die Abkürzung auf dem Nummernschild bedeutet. Die Mathematiker unter den Mitreisenden rechnen mit Nummernschildern: Addieren, Subtrahieren, Multiplizieren, Dividieren oder Quersummen bilden - die Rechenart wird vorher festgelegt. Dann entscheidet die Schnelligkeit darüber, wer Rechenkönig oder -königin wird. Der oder die darf dann auch die restliche Fahrtzeit ausrechnen, wenn die Frage auftaucht: „Wann sind wir da?“

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