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Von Gipfeln & Glücksgefühlen - Wandern im Salzburger Land

Von Alm zu Alm oder bis ganz hinauf und zurück ins Tal - heuer schnüren besonders viele Menschen ihre Wanderschuhe. Ein Grund hierfür ist das nach wie vor präsente Coronavirus. Die Folge: Urlaube in der unmittelbaren Umgebung oder im Nachbarland werden Aufenthalten in fernen Ländern vorgezogen.
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© AlpenParks Management

Ein anderer Grund ist, dass Wandern viele Vorteile mit sich bringt: Tempo und Route können an die eigene Fitness angepasst werden und eine teure Sportausrüstung ist nicht nötig. Außerdem kann der Zeitpunkt der Aktivität frei gewählt werden: Manche bevorzugen den Frühling zum Wandern, wenn alles blüht und sprießt, andere streifen gerne im Herbst durch die besonders farbenprächtige Natur. Ganz nebenbei tut man dabei auch dem Körper Gutes: Laut einer Studie des Deutschen Wanderverbands in Zusammenarbeit mit der Universität Halle-Wittenberg verbessert regelmäßiges Wandern die Ausdauerleistungsfähigkeit sowie die Koordinationsfähigkeit. Auch Körpergewicht, Body Mass Index, Blutdruck und Körperfett verringern sich. Die AlpenParks Hotels & Residences bieten zentrale, aber auch idyllisch ruhig gelegene Unterkünfte an den schönsten Plätzen des Landes.

Vielseitig und ursprünglich: Das Salzburger Land

Wandern kann man eigentlich überall – besonders Spaß macht es allerdings in Gegenden, in denen die Natur Spektakuläres bereithält. Eine solche Traumkulisse zwischen kühlen Bergseen, grünen Wiesen, imposanten Gipfeln und duftenden Wäldern, ist das Salzburger Land in Österreich.

Die schier unendliche Auswahl an Wanderwegen macht die Region zu einem wahren Schlaraffenland für all jene, die in die Natur abtauchen wollen – von gemütlichen Seenumrundungen bis hin zu anspruchsvollen Bergtouren ist alles dabei. Die folgenden Urlaubs-Inspirationen mit Tourenvorschlägen geben einen Vorgeschmack auf all das, was Salzburg zu bieten hat.  

Zwischen Wasser und Bergen: Zell am See

Den Zeller See direkt vor der Haustüre, den Großglockner zum Greifen nah – die Urlaubsregion Zell am See-Kaprun lebt von einzigartigen Kontrasten wie diesem. Dazu bewaldete Hänge und einladende Almen – Wanderherz, was willst du mehr! Aber auch die Altstadt von Zell am See weist charmante Ecken auf, wie das Schloss Rosenberg oder den Vogtturm.

Behagliche und stilvolle Unterkünfte für eine sportliche Auszeit in Zell am See hält das Hotel & Apartment Central Zell am See bereit: Die 40 bis 150 m2 großen, gemütlichen Wohneinheiten liegen mitten im Zentrum und machen müde Wanderer mit einem Frühstücksservice und einer Finnischen Sauna sowie einer Kräutersauna schnell wieder fit. Von den Panoramaterrassen aus haben Gäste die umliegende Bergkulisse stets im Blick und werden tagtäglich inspiriert, erneut hinaus in die Natur zu ziehen.

Wer in Zell am See einen Wanderurlaub plant, sollte sich die Höhenpromenade vornehmen. Vom Parkplatz der Schmittenhöhebahn geht es auf 17,5 Kilometern und gut sechs Stunden durch atemberaubendes, alpines Gelände mit tollen Aussichtsplattformen, kulinarischen Highlights und idyllischen Plätzen. Absoluter Höhepunkt: das 360-Grad-Panorama über 30 Dreitausender.

© AlpenParks Management

Von Gipfel zu Gipfel: Saalbach-Hinterglemm

Etwas weiter nördlich, mitten in den Kitzbüheler Alpen, liegt die Gemeinde Saalbach-Hinterglemm. Sie ist vor allem als Wintersport-Eldorado bekannt, aber auch für Wanderer hat sie einiges zu bieten. Weiß leuchtende Bergspitzen treffen hier im Sommer auf saftig-grüne Wiesen und so manchen klaren Bergsee. Optimaler Ausgangspunkt für Erkundungen ist das Hotel & Apartment Sonnleiten: 36 Hotelapartments, Zimmer und Suiten mit Terrasse oder Balkon stehen zur Auswahl – die meisten sogar mit Sauna. Kulinarische Leckerbissen gibt es im hauseigenen Restaurant „Troadkasten“ und im wohltemperierten Außenpool lässt es sich nach einer sportlichen Aktivität vorzüglich entspannen.

AlpenParks Hotel Sonnleiten mit Ausblick, Pool und Liegewiese
AlpenParks Hotel Sonnleiten mit Ausblick, Pool und Liegewiese © AlpenParks Management

Ein Must für Wanderer in dieser Region: der „Home of Lässig Walk“ im Talschluss. 22 Kilometer und 1.700 Höhenmeter gilt es dabei zu bewältigen. Die Belohnung: einzigartige Ausblicke, fünf Gipfelerfolge und vielleicht die eine oder andere Begegnung mit einem Steinadler, einem Murmeltier oder einer Gams. Startpunkt ist beim Parkplatz Lengau. Besonders Eifrige nehmen auch noch den Pinzgauer Spaziergang und den Seven Summits in Angriff und absolvieren damit die Saalbach Wander Challenge.

© AlpenParks Management

Dort, wo die Quelle sprudelt: Bad Hofgastein

Etwas weiter südlich, im Gasteinertal im Pongau, zieht es Urlauber gern in die Gemeinde Bad Hofgastein. Das Gebirgstal ist nicht nur für sein Thermalwasser bekannt, sondern auch für sein atemberaubendes Panorama. Am Fuße des Nationalparks Hohe Tauern winden sich über 350 Kilometer Wanderwege zwischen die Berge hindurch.

Gemütliches Entspannen ist nach jeder Tour in einem der 31 lichtdurchfluteten Ferienapartments auf 4-Sterne-Niveau der Residence Bad Hofgastein direkt im Zentrum möglich. Beim Kaminofen kann man die Seele baumeln lassen und die Alpen- und Felsentherme Gastein befinden sich in unmittelbarer Nähe. In der AlpenParks Unterkunft gibt es aktuell das Angebot „Berge und Therme Kurztrip“ für aktiven Urlaub in Verbindung mit Entspannung in der Alpentherme.

Wer in Bad Gastein die Wanderschuhe schnüren möchte, kommt um den Gasteiner Höhenweg nicht herum. Er startet oberhalb des Friedhofs und führt auf gemütlichen 5,5 Kilometern hinüber nach Bad Gastein. Herrliche Blumenwiesen, alte Mühlen und rustikale Bauernhäuser befinden sich auf der Strecke. Zudem durchqueren wird die Gadauner Schlucht mithilfe eines beleuchteten Tunnels durchquert.

© AlpenParks Management

Sicher unterwegs mit der richtigen Vorbereitung

Wandern ist gesund und erweitert im wahrsten Sinne des Wortes den eigenen Horizont. Doch immer wieder passieren dabei auch Unfälle – im Jahr 2019 verzeichnete die Alpinunfalldatenbank in Österreich etwa 7.724 Verletzte. Selbstüberschätzung und mangelnde Planung sind die häufigsten Ursachen. Die gute Nachricht: Wer genügend Zeit in die Vorbereitung investiert und die eigenen Kräfte richtig einzuschätzen weiß, kann die meisten Risikofaktoren auf ein Minimum reduzieren. Die folgenden sieben Sicherheitstipps helfen dabei: 

1.) Die eigenen Kräfte richtig einschätzen

Erschöpfung und Überforderung sind häufige Unfallursachen. Die eigene Fitness richtig einschätzen zu können, ist daher wichtig. Wer mit anderen unterwegs ist, zum Beispiel auch mit Kindern, muss auch deren Kräfte richtig deuten können, um die passende Tour auswählen zu können.

2.) Die Tour ausreichend planen

Ausreichend Zeit sollte in die Planung vorab investiert werden. Dazu gehört das Sammeln aller möglichen Informationen aus Karten, Wanderbüchern oder dem Internet. Auch der Hüttenwirt oder die Rezeptionistin haben meist gute Tipps parat. Unterwegs sollte der vorgegebene Weg dann nicht verlassen werden.

3.) Die richtige Ausrüstung parat haben

Die Ausrüstung sollte der Jahreszeit, Dauer, Art und Schwierigkeit der Wanderung angepasst werden. Orientierungsmittel und Notfallausrüstung wie Medizin oder Pflaster, sowie ein Handy mit vollem Akku, akustische/optische Signalmittel, Regenschutz und Taschenlampe gehören immer in den Rucksack.

 4.) Das passende Tempo wählen

Wer zu schnell geht, riskiert eine frühzeitige Ermüdung. Das Tempo sollte daher stets an die eigene Kondition angepasst werden. Wer in einer Gruppe unterwegs ist, orientiert sich dabei am schwächsten Mitglied.

 5.) Die nötige Verpflegung mitnehmen

Vor der Wanderung sollte auf keinen Fall auf ein ausreichendes Frühstück verzichtet werden. Bei der Tour selbst sind energiereiche Nahrung und viel Flüssigkeit wichtig. Regelmäßige Pausen zum Essen und Trinken sind ebenfalls Pflicht.

6.) Das Wetter richtig einschätzen

Vorab sollten die Wetterinformationen genau überprüft werden, unterwegs dann die aktuelle Wetterlage. Verschlechtert sich das Wetter, sind rechtzeitiges Umkehren bzw. das Suchen eines Schutzes wichtig.

7.) Bei Notfällen richtig reagieren

Im Notfall ist der Bergrettungsnotruf 140 (in Vorarlberg gilt der allgemeine Rettungsnotruf 144) zu wählen. Den Profis werden möglichst genau das Unfallgeschehen und der -ort berichtet. Das wichtigste dabei: Ruhe bewahren und am Unfallort warten, bis Hilfe eintrifft. Verletzte sollten grundsätzlich nicht alleine gelassen werden und das Handy sollte nur im Ernstfall verwendet werden, damit der Akku möglichst lange hält. Auch das alpine Notsignal kann angewandt werden.

Quellen:

Studie zum Gesundheitswandern
Alpinunfälle in Österreich 2019
Bergrettung Tipps

 

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