Urlaub auf Island: Das müssen Reisende vor dem Abflug wissen

Vulkane, Wasserfälle und Polarlichter... Die isländische Natur vereint all das in unvergleichlicher Szenerie. Ein Urlaub auf der Insel verlangt jedoch etwas Planung. Das müssen Island-Touristen über die beste Reisezeit und einige der schönsten Orte auf der Insel wissen.
Hauptsaison und Mitternachtssonne im Sommer
Reisende sollten sich bewusst sein, dass es einen großen Unterschied macht, wann die Reise auf die Insel aus Eis und Feuer geht. Die Hauptsaison für Island beginnt etwa im Juni und endet um den August. In dieser Zeit sind besonders viele Touristen auf der Insel unterwegs. Im Frühjahr und Sommer können Reisende zwei Besonderheiten der Insel erleben.
In den wärmeren Monaten des Jahres kommen Papageientaucher an die Küste Islands, um dort zu brüten. Touristinnen und Touristen müssen sich keine Sorgen machen, einen Blick auf die Tiere aufgrund von Dunkelheit zu verpassen. Je nach genauem Zeitpunkt und Ort sorgt die Mitternachtssonne dafür, dass das Tageslicht gefühlt nie verschwindet. Die beste Reisezeit, um den nicht endenden Tag selbst zu erleben, ist in der Regel zwischen Juni und August.
Polarlichter nicht garantiert
Ein Highlight jeder Island-Reise sind auch die Polarlichter. Zwar treten sie für gewöhnlich zwischen September und März oder April besonders häufig auf, aber es gibt keine Garantie, dass das nächtliche Naturschauspiel am jeweiligen Standort auch zu sehen sein wird. Die Wahrscheinlichkeit lässt sich mit Apps fürs Smartphone erhöhen. Entsprechende Programme aus den Stores sollen vorhersagen, wann und wo Nordlichter auftreten. Teils können auch andere Userinnen und User melden, wo sie das Schauspiel gesehen haben.
Angeboten werden vielerorts auch Polarlicht-Touren. Häufig werden diese verschoben, wenn die Bedingungen zur Sichtung zu schlecht sind. Manchmal gibt es beispielsweise auch Ersatztermine, wenn die Nordlichter nicht zu sehen waren. Dies ist jedoch nicht bei allen Anbietern der Fall und sollte vor der Buchung geklärt werden.
Mit dem Auto rund um die Insel
Der einfachste Weg, um auf Island möglichst viel zu sehen, ist eine Reise mit dem Auto. Die berühmte Ringstraße ist rund 1.300 Kilometer lang und führt vorbei an Wasserfällen, Gletschern und Lagunen. Sie erstreckt sich rund um die Insel und ist die perfekte Strecke für einen Roadtrip.
Touristen können alternativ den Bus nehmen. Diese fahren entlang der Ringstraße um die Insel und verbinden die wichtigsten Städte miteinander. Viele Agenturen bieten außerdem Bustouren zu beliebten Ausflugszielen oder Rundreisen an. Je nach Anbieter werden die Teilnehmenden entweder am Wunschort abgeholt oder es wird ein Treffpunkt vorgegeben.
Islands Natur steckt voller Highlights
Kolossale Vulkane, riesige Gletscher und malerische Wasserfälle zählen zu den Natur-Highlights der Insel. Am Diamond Beach können Reisende etwa zwischen Gletscherbrocken im schwarzen Vulkansand spazieren.
Der Vulkan Fagradalsfjall ist unweit der Hauptstadt Reykjavik gelegen und bietet eine großartige Aussicht, die bis zum Atlantischen Ozean reicht. Wer nach einer Wanderung Entspannung sucht, findet sie in der Nähe des Vulkans in der Blauen Lagune. Das Thermalbad vor unvergleichlicher Kulisse verspricht pure Erholung, der Besuch ist aber nicht ganz günstig. Online kostet die Reservierung je nach gewähltem Paket aktuell zwischen 83 Euro und 127 Euro.
Ebenfalls berühmt ist der Golden Circle, der Goldene Kreis. Die Route führt unter anderem zu dem beeindruckenden Gullfoss-Wasserfall, weiter zu den Geysiren im Haukadalur-Tal und in den Nationalpark Thingvellir. In Landmannalaugar geht es unterdessen hoch hinaus. Wanderer durchqueren im Hochland Islands unter anderem Lavafelder.
Abenteuerlustige haben etwa die Möglichkeit, den Vatnajökull, den größten Gletscher Europas, zu erkunden. Wer es hingegen entspannter mag, kann auch beispielsweise eine Bootstour zur Walbeobachtung ab Reykjavik buchen. Auch hier sind Sichtungen ähnlich wie bei den Nordlichtern jedoch nicht garantiert.