Sommerurlaube im Juni buchen, ohne Restplätze zu bekommen?

Noch keinen Sommerurlaub gebucht? Im Juni sind viele beliebte Reiseziele bereits stark nachgefragt. Wer flexibel bleibt, findet aber weiterhin gute Angebote, und muss sich nicht mit den letzten Restplätzen zufriedengeben.
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Wer seinen Sommerurlaub erst im Juni plant, findet abseits der beliebtesten Küstenregionen oft noch freie Unterkünfte, etwa in Mittelgebirgen, Bergregionen oder weniger bekannten Städten Europas.
Wer seinen Sommerurlaub erst im Juni plant, findet abseits der beliebtesten Küstenregionen oft noch freie Unterkünfte, etwa in Mittelgebirgen, Bergregionen oder weniger bekannten Städten Europas. © istock/kato08

Im Juni beginnt für viele Urlauber die entscheidende Phase der Sommerplanung. Wer bislang noch nicht gebucht hat, fragt sich: Gibt es überhaupt noch Auswahl, oder bleiben nur teure Restplätze übrig?

Die gute Nachricht: Für den Sommerurlaub ist es noch nicht zu spät. Allerdings unterscheiden sich die Chancen je nach Reiseziel und Urlaubsart deutlich. Während einige klassische Ferienregionen bereits stark nachgefragt sind, gibt es anderswo noch vergleichsweise gute Verfügbarkeiten. Diese Optionen sind aktuell besonders attraktiv.

Wo die Sommerferien bereits für Engpässe sorgen

Die Reiselust bleibt 2026 hoch. Nach Angaben des Deutschen Reiseverbands (DRV) wurden Sommerreisen so früh gebucht wie noch nie zuvor. Besonders gefragt sind die klassischen Mittelmeerziele wie Türkei, Spanien und Griechenland.

Vor allem in den Schulferien werden beliebte Küstenregionen schnell knapp. Das gilt für Badeorte am Mittelmeer ebenso wie für Ferienhausregionen an Nord- und Ostsee. Familienunterkünfte mit mehreren Schlafzimmern oder Anlagen mit Kinderangeboten gehören häufig zu den ersten ausgebuchten Kategorien. Wer jetzt noch eine Unterkunft in den bekanntesten Sommer-Hotspots sucht, muss deshalb oft Kompromisse bei Preis, Lage oder Reisedatum eingehen.

Diese Urlaubsarten lassen sich oft noch spontan planen

Deutlich besser stehen die Chancen bei Städtereisen. Anders als klassische Badeorte verfügen Großstädte über ein breiteres Hotelangebot. Dadurch lassen sich auch kurzfristig häufig noch passende Unterkünfte finden.

Ebenfalls gute Möglichkeiten bieten Natur- und Wanderregionen. Viele Mittelgebirge in Deutschland sowie Alpenregionen abseits der bekanntesten Ferienorte verfügen auch im Juni noch über freie Kapazitäten. Wer nicht unbedingt direkt an einem See oder in einem der bekanntesten Bergorte übernachten möchte, findet oft noch eine gute Auswahl.

Campingurlaub bleibt zwar beliebt, doch auch hier lohnt sich ein genauer Blick. Während bekannte Plätze an Küsten oder Seen oft früh ausgebucht sind, haben weniger bekannte Regionen - etwa in Franken, dem Thüringer Wald oder Slowenien - häufig noch freie Stellplätze.

Welche Reiseziele im Juni meist noch gute Chancen bieten

Wer flexibel ist, kann seine Chancen deutlich erhöhen. Kurzfristig zu buchen, eröffnet oft bessere Chancen abseits der klassischen Sommer-Hotspots. Laut einer Analyse von "Condé Nast Traveler" gehören Länder wie Slowenien, Tschechien und Österreich zwar zu den aufstrebenden Reisezielen Europas, gelten aber vielerorts noch als deutlich weniger überlaufen als traditionelle Sommerziele wie Spanien, Italien oder Kroatien.

Auch Skandinavien mit Norwegen und Schweden, Polen und das deutsche Mittelgebirge wie Harz, Sauerland oder Bayerischer Wald sind gute Alternativen. Diese Regionen weisen zwar ebenfalls eine steigende Nachfrage auf, erreichen aber oft nicht die Auslastung klassischer Stranddestinationen.

Worauf Last-Minute-Bucher jetzt achten sollten

Verbraucherschützer raten davon ab, auf dramatische Last-Minute-Schnäppchen zu spekulieren. Wer früh bucht, profitiert meist von größerer Auswahl und besseren Preisen.

Wichtig sind beim Last-Minute-Buchen vor allem flexible Reisedaten. Wer nicht ausschließlich von Samstag bis Samstag reisen möchte, findet häufig günstigere Angebote. Auch alternative Flughäfen können sich lohnen. Die Verbraucherzentrale Niedersachsen empfiehlt zudem, verschiedene Anbieter und Buchungswege miteinander zu vergleichen.

Der Sommerurlaub ist im Juni also noch keineswegs verloren. Die volle Auswahl gibt es zwar nicht mehr überall, aber wer bei Reiseziel und Reisedatum flexibel bleibt, hat weiterhin gute Chancen auf einen gelungenen Sommerurlaub.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Agentur spot on news. Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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