Putzige Papageitaucher: Perfekte Puffin-Watching-Orte in Schottland
Wenn kleine, rundliche Vögel mit bunten Schnäbeln neugierig aus ihren Erdhöhlen schauen, wirkt selbst die raue schottische Küste plötzlich fast märchenhaft. Puffins - auf Deutsch Papageitaucher - gehören zu den charmantesten Bewohnern des Nordens und ziehen jedes Jahr Naturfans aus aller Welt an.
Zwischen April und Juli kehren sie in ihre Brutgebiete zurück, graben Höhlen in steile Klippen und bevölkern Inseln in riesigen Kolonien. Und wer sie einmal aus nächster Nähe gesehen hat, versteht schnell, warum Puffin Watching zu den besonderen Frühlingserlebnissen in Großbritannien zählt.
Die besten Orte für Puffin Watching in Schottland
Zu den spektakulärsten Orten, an denen man Puffins sehen kann, gehört St. Kilda, eine abgelegene Inselgruppe vor der Westküste Schottlands, die zum UNESCO-Welterbe gehört. Hier lebt mit rund 130.000 Brutpaaren die größte Puffin-Kolonie Großbritanniens. Sie bieten ein beeindruckendes Naturschauspiel, das nur per Boot erreichbar ist.
Ebenfalls abgelegen, aber nicht weniger faszinierend sind die Shiant Isles. Sie beherbergen etwa zehn Prozent der gesamten britischen Puffin-Population und gelten als echtes Paradies für Seevögel. Wer näher am Festland bleiben möchte, findet auf Handa Island beste Bedingungen: Die kleine Insel ist leicht per Fähre erreichbar und bietet regelmäßig Sichtungen entlang ihrer dramaturgisch anmutenden Küsten.
Eine weitere Möglichkeit bietet Dunnet Head, der nördlichste Punkt des schottischen Festlands. Hier lassen sich Puffins vergleichsweise unkompliziert beobachten, ganz ohne Bootstour. Noch spektakulärer wird es im Hermaness National Nature Reserve: Steile Klippen, tosende Wellen und über 20.000 Brutpaare schaffen eine atemberaubende Naturkulisse.
Besonders nah kommt man den Vögeln auf den Treshnish Isles. Auf der Insel Lunga, erreichbar per Boot von der Isle of Mull, watscheln die Puffins oft bis auf wenige Meter an die Besucher heran. Genau das macht den Ort so beliebt. Ein weiteres Highlight ist die Isle of May, die mit über 50.000 Brutpaaren die größte Kolonie an der Ostküste beherbergt. Neben klassischen Touren bieten auch Bootsausflüge, etwa zu den Ascrib Islands, zusätzliche Naturerlebnisse: Neben Puffins lassen sich hier oft Robben, Basstölpel oder mit etwas Glück sogar Seeadler beobachten.
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