Nürnberg – das Fränkische Schlaraffenland

Pfefferkuchen nannten sie ihn im 13. Jahrhundert, Lebkuchen nennen wir ihn heute. Damals eine Ganzjahresspeise, heute ein Weihnachtsgebäck.
| Daniela Feldmeier
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
0  Kommentare Artikel empfehlen
Die Kaiserburg gilt als Wahrzeichen Nürnbergs.
Die Kaiserburg gilt als Wahrzeichen Nürnbergs. © IMAGO/Imagebroker

Aufgrund der günstigen Lage Nürnbergs an einem Schnittpunkt der alten Salz- und Handelsstraßen kamen die Gewürze dafür schon damals aus aller Welt. Trotzdem hat Nürnberg so viel mehr zu bieten als Lebkuchen: Ich habe mich auf einen Stadtrundgang begeben, der Gaumenfreuden mit Sehenswertem verknüpft. 

Die Kaiserburg thront imposant über der Nürnberger Altstadt und gilt seit jeher als das Wahrzeichen der Stadt. Schon im Mittelalter repräsentierte ihre Silhouette Macht und Bedeutung. Als Sitz zahlreicher Reichs- und Gerichtstage war sie Zentrum des Reiches. Der Bau der ersten Anlage 1050 geht vermutlich auf Kaiser Heinrich III. zurück.

Wenn er auf Reisen war, setzte er als seinen Vertreter einen Burggrafen ein. Dieser Burggraf aus der Familie der Zollern errichtete am östlichen Zugang seine eigene Burg. Er fungierte als oberster Richter des Landgerichts, Zoll- und Steuereinnehmer sowie Aufseher über die Reichswälder. Mit der Zeit konkurrierten die Nürnberger Bürger immer mehr mit ihm, bis 1420 die Burggrafenburg zerstört wurde. Die Reste sieht man noch heute als Schuttberg auf dem Gelände...

Lesen Sie den vollständigen Beitrag auf www.bayernsbestes.de

Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
Teilen 0  Kommentare – hier diskutieren Artikel empfehlen
0 Kommentare
Artikel kommentieren