Neuer Luxus auf den Malediven

Für alle, die dem kalten Deutschland entkommen und Weihnachten lieber am weißen Sandstrand verbringen möchten, stellen wir heute zwei Urlaubs-Resorts auf den Malediven vor, die einige Highlights für die Besucher zu bieten haben.
| Dr. Bernd Kregel
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Eintreffen auf der Picknickinsel Nibiliga vor Soneva Fushi
Soneva 5 Eintreffen auf der Picknickinsel Nibiliga vor Soneva Fushi
Mahlzeit auf der Picknickinsel Nibiliga vor Soneva Fushi
Soneva 5 Mahlzeit auf der Picknickinsel Nibiliga vor Soneva Fushi
Green in the Garden-Restaurant in Soneva Fushi
Soneva 5 Green in the Garden-Restaurant in Soneva Fushi
Landung eines Wasserflugzeugs vor Velaa
Velaa Private Island 5 Landung eines Wasserflugzeugs vor Velaa
Strandbereich mit Anlegesteg auf Velaa
Velaa Private Island 5 Strandbereich mit Anlegesteg auf Velaa

Für alle, die dem kalten und dunklen Deutschland entkommen und die kommenden Feiertage lieber am weißen Sandstrand verbringen möchten, haben wir genau das Richtige, denn heute werden zwei Urlaubs-Resorts auf den Malediven vorgestellt, die einige Highlights für die Besucher zu bieten haben.

Die Spitzenresorts „Soneva Fushi“ und „Velaa Private Island“ bezaubern mit ausgefallenen Angeboten.

„Liegt das Paradies im Jenseits oder im Abseits?“ Mit sanftem Schwung erklimmt der Bug des kleinen Motorboots den feinsandigen flachen Strand, aus dem das Eiland allein zu bestehen scheint. Eine weiße Sandbank mitten im Indischen Ozean und sonst nichts. Wäre da nicht, im gleißenden Sonnenlicht zunächst nur mit Mühe erkennbar, jene reetgedeckte kleine Dachkonstruktion, unter der vier fleißige Hände im Gewirr von Tellern, Töpfen und Schälchen ein Mittagsmenu zubereiten. Davor, als improvisierter Speisesalon, ein schützender Sonnenschirm, unter dem bereits zwei Liegestühle den soeben eingetroffenen Gästen einen romantischen Nachmittag versprechen.

Robinson-Inselresort

Bereits der Anflug im kleinen Wasserflugzeug von der Malediven-Hauptstadt Male aus hat die Sinne geschärft für eine wie von Zauberhand geschaffene Meereslandschaft. Vergleichbar ovalen Perlenketten leuchten die Atolle aus dem türkisfarbenen Wasser herauf und versprechen ein unvergleichliches Inselerlebnis. Ziel des etwa halbstündigen Fluges ins nördlich gelegene Baa-Atoll ist der „Soneva Fushi International Airport“, eine in der Brandung schwankende flache Holzkonstruktion, an der die Propellermaschine nach der Wasserlandung nur mühsam mit ihren Kufen Halt findet. Ein Boot nach Soneva Fushi liegt schon bereit. Hinüber zu jenem bereits legendären Robinson-Inselresort, das seine Vorzüge und Geheimnisse noch für eine kurze Zeitspanne hinter dem Vorhang hoher Tropenbäume für sich bewahrt.

Sündhaftes Schokoparadies

Als die wohl beliebteste Anlaufstelle während des ohnehin komfortablen Robinson-Daseins auf der Insel erweist sich der Schokoladen- und Eiscremeraum. Treffpunkt fast rund um die Uhr für Schleckermäuler jeden Alters bei handgemachter Pralinen-Auswahl und exotischen Eis-Spezialitäten. Somit zweifellos die sündhafteste Ecke im Reich von Sonu und Eva Shivdasani, den Namensgebern des von Ihnen ins Leben gerufenen Soneva-Inselparadieses. Und verführerisch sowieso, jedoch weit entfernt von den ernsthaften Konsequenzen, die an anderem Ort zu anderer Zeit schon der Biss in einen gewöhnlichen Apfel nach sich zog. Damit es jedoch nicht zu üppig zugeht, hält das Resort mit seinem „Fresh in the Garden“-Restaurant ein Alternativprogramm bereit. Auf langen Stelzen hoch in den tropischen Baumkronen gelegen, blickt Chefkoch Christopher Warwick von hier aus hinab in einen der Insel-Gemüsegärten. Dort findet er zu jeder Zeit eine genügende Auswahl von frischen Kräutern und Zutaten, um damit seine ausgefallenen Speisen abzurunden und zu veredeln.

Jenseits des Luxus

So natürlich auch für Velaa Private Island, ein erst vor wenigen Monaten eröffnetes Hideaway weiter nördlich im Noonu-Atoll. Vom ausgefallenen Angebot und vom eigenen Selbstverständnis her bereits angesiedelt „jenseits des Luxus“, steht hier das ungestörte Privatleben der Gäste im Vordergrund, die die kostbaren Tage ganz für sich verbringen möchten. Zwar ist zum Sonnenuntergang der Anlegesteg ein beliebter Treffpunkt, wenn sich hier während der Fütterungszeit zahlreiche dunkle Rochen-Silhouetten schattenhaft an die Oberfläche drängen. Doch für den, der das Alleinsein bevorzugt, geht es auch ohne. Dafür stehen wunderbar konzipierte Strandvillen zur Verfügung, die in der Tat während des Aufenthalts Zeit und Raum vergessen lassen. Vom geräumigen Badezimmer an der frischen Luft mit einer Badewanne für zwei Personen bis hin zu einem Unendlichkeits-Pool mit Blick über den weißen Sandstrand hinaus auf den Indischen Ozean. So bevorzugen mehr als die Hälfte der Gäste, wie Marketing Manager Alexander Kharabadze zunehmend beobachtet, auch das „Indoor Dining“ in den eigenen vier Wänden. Unter ihnen selbst nach kurzer Eröffnungszeit bereits eine bemerkenswerte Anzahl von Wiederholern.

Paradies im Abseits

Kein Wunder also, dass sich Malediven-Angebote dieser Art einer immer stärkeren Beliebtheit erfreuen. So Dominik Babel, der als Leiter der „Elegant Travel“-Reiseagentur solche Aufenthalte an der Spitze des Malediven-Angebots möglich macht. Barfuß und Luxus bilden für ihn keinen Widerspruch bei dieser Art von „intelligentem Luxus“, in dem Annehmlichkeit und Nachhaltigkeit eine nahtlose Verbindung eingehen. So ist auch nach seinem Empfinden hier im maledivischen Abseits das Paradies längst Wirklichkeit geworden.

 

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