Formel 1 in München: Ausstellung zeigt Schumachers Silberpfeil

Berühmte Original-Rennwagen, interaktive Themenwelten und rund 90 Minuten Motorsportgeschichte: Die internationale Formula-1-Ausstellung gastiert ab dem 20. Mai 2026 in München - unter anderem mit Michael Schumachers Mercedes W02 als einem der zentralen Exponate.
(jmk/spot) |
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
0  Kommentare
lädt ... nicht eingeloggt
Teilen
Der Silberpfeil von Michael Schumacher steht im Zentrum der Formula-1-Ausstellung, die nun nach München kommt.
Der Silberpfeil von Michael Schumacher steht im Zentrum der Formula-1-Ausstellung, die nun nach München kommt. © F1 Exhibition/Morris Mac Matzen

Wer in diesem Frühjahr oder Sommer nach München reist, findet im ehemaligen Paketpostamt der Stadt ein besonderes Ausflugsziel: Die internationale Formula-1-Ausstellung gastiert vom 20. Mai bis 14. September 2026 im Pineapple Park an der Arnulfstraße. München ist die zehnte Station der Wanderausstellung weltweit - und die zweite in Deutschland. Die Tour startete 2023 in Madrid, wo die Schau zur meistbesuchten Temporary Exhibition des Landes avancierte. Es folgten Wien, Toronto, London, Buenos Aires, Amsterdam, Oberhausen und Melbourne, zuletzt gastierte sie in Mexiko-Stadt. In Oberhausen kamen nach Veranstalterangaben mehr als 150.000 Besucher.

Auf rund 3.000 Quadratmetern führen mehrere Themenräume durch die Geschichte der Königsklasse des Motorsports. Projektionen, Rauminstallationen und interaktive Stationen machen die Entwicklung der Formel 1 erlebbar, ergänzt durch Original-Rennwagen. Zu sehen ist unter anderem der Mercedes W02. Gemeinsam mit seinem Teamkollegen Nico Rosberg legte Michael Schumacher 2011 in diesem Auto den Grundstein für die spätere Dominanz von Mercedes. Schumacher, siebenmaliger Weltmeister und bis heute der erfolgreichste deutsche Formel-1-Fahrer, beendete seine Karriere 2012. Seit seinem schweren Skiunfall im Dezember 2013 lebt er zurückgezogen, über seinen Gesundheitszustand dringt nur wenig an die Öffentlichkeit.

Vettel, Rosberg, Hülkenberg: Breites deutsches Erbe

Ein weiteres Exponat ist der Red Bull Racing RB16B, mit dem Max Verstappen 2021 seinen ersten Weltmeistertitel holte. Insgesamt legt die Ausstellung einen Schwerpunkt auf das deutsche Formel-1-Erbe: Neben Schumacher werden auch Sebastian Vettel und Nico Rosberg gewürdigt, ebenso klassische Rennstrecken wie der Nürburgring und der Hockenheimring. Mit Nico Hülkenberg ist zudem auch die Gegenwart vertreten - als aktueller Stammfahrer des Formel-1-Neueinsteigers Audi.

Wer eingefleischter Fan ist, sollte die Erwartungen allerdings etwas dämpfen: Auch wenn einige Originalfahrzeuge zu sehen sind, besteht die Ausstellung vorrangig aus Bildern, Videos und interaktiven Elementen; ein Audioguide führt durch die Räume und Themen. Die 26,90 Euro für ein Erwachsenen-Ticket sind zudem nicht ganz günstig. Die Ausstellung ist montags bis donnerstags von 10:00 bis 19:30 Uhr geöffnet, freitags von 10 bis 21:30 Uhr sowie samstags und sonntags von 9:00 bis 21:30 Uhr. Die durchschnittliche Verweildauer wird mit rund 90 Minuten angegeben.

Weitere Rennwagen-Adressen in Süddeutschland

Wer nach dem Besuch der Formula-1-Ausstellung tiefer in die Motorsportgeschichte eintauchen möchte, findet in der Region weitere lohnende Anlaufstellen. In München selbst hat BMW ein eigenes "Haus des Motorsports": Dort werden die Formel-1-Geschichte von BMW sowie die Rennsportgeschichte der Motorräder und Tourenwagen präsentiert, inklusive separatem Motorrad-Rennsportbereich. Insgesamt umfasst das Museum auf rund 5.000 Quadratmetern mehr als 120 Exponate, der Eintritt kostet Dienstag bis Sonntag (10:00-18:00) für Erwachsene 17 Euro.

Das Technik Museum Sinsheim in Baden-Württemberg, nur eine Viertelstunde vom Hockenheimring entfernt, beherbergt nach eigenen Angaben die größte permanente Formel-1-Ausstellung Europas und eine umfangreiche Sammlung historischer Rennwagen; eine eigene Red-Bull-Abteilung ergänzt das Angebot.

In Stuttgart bieten sich gleich zwei Museumsbesuche an: Das Porsche Museum in Zuffenhausen präsentiert rund 80 Fahrzeuge - von frühen Rennwagen der 1950er Jahre bis hin zu aktuellen Sportwagen. Das Mercedes-Benz Museum zeigt auf fast 17.000 Quadratmetern ebenfalls zahlreiche Kapitel der Motorsportgeschichte, darunter auch die Silberpfeile der Formel 1 wie den W 196, mit dem die Marke 1954 und 1955 in der Weltmeisterschaft antrat. Beide Museen sind dienstags bis sonntags von 09:00 bis 18:00 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet für Erwachsene im Porsche Museum 15 Euro, im Mercedes-Benz Museum 16 Euro.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Agentur spot on news. Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
 
Noch keine Kommentare vorhanden.
merken
Nicht mehr merken
X

Sie haben den Inhalt der Merkliste hinzugefügt.