Corona-Pandemie: Rio de Janeiro schließt an Silvester den Strand

Normalerweise feiern an der Copacabana Ende Dezember Tausende den Jahreswechsel. Im Corona-Jahr wird der berühmte Strand jedoch geschlossen.
| (wag/spot)
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
0  Kommentare Artikel empfehlen
So wie in der Vergangenheit wird es an der Copacabana zum kommenden Jahreswechsel nicht aussehen.
So wie in der Vergangenheit wird es an der Copacabana zum kommenden Jahreswechsel nicht aussehen. © Alexandre Rotenberg / Shutterstock.com

Der sichelförmige Strand an der Copacabana, einem der lebhaftesten Viertel der Millionenstadt Rio de Janeiro, ist jährlich das Zentrum der brasilianischen Silvesterfeierlichkeiten. Dieses Jahr wird er jedoch aufgrund der Corona-Pandemie leer bleiben. Die Behörden wollen mit einer flächendeckenden Schließung große Menschenansammlungen und eine mögliche Infektionsexplosion verhindern.

Anzeige für den Anbieter Glomex über den Consent-Anbieter verweigert

Der Stadtrat gab die geplante Sperrung im Rahmen einer Presskonferenz bekannt, eine Aufzeichnung teilte die Stadt via Twitter. Anwohner und Arbeitnehmer müssen an den Tagen rund um den Jahreswechsel entsprechende Genehmigungen vorzeigen, um die betroffenen Gebiete, insgesamt 30 Kilometer Küstenlinie zwischen den Orten Leme und Pontal, betreten oder befahren zu dürfen.

Anzeige für den Anbieter Twitter über den Consent-Anbieter verweigert

Jedes Jahr feiern in Rio de Janeiro Millionen Touristen in das neue Jahr. Die Metropole hatte die Schließung des Strandabschnittes an der berühmten Copacabana Medienberichten zufolge bereits vergangene Woche bekanntgegeben, das traditionelle Feuerwerk wurde ebenfalls zuvor abgesagt. Zunächst sollte es durch eine virtuelle Übertragung mehrerer Konzerte ersetzt werden, aber auch diese Veranstaltung wurde mittlerweile wieder abgesagt.

Brasilien gehört zu den weltweiten Hotspots der Corona-Pandemie

Brasilien zählt mit mehr als 7,5 Millionen Corona-Infektionen weltweit zu den Hotspots der Pandemie. In dem Land starben bislang rund 191.000 Menschen an oder in Zusammenhang mit der durch das Virus ausgelösten Lungenkrankheit Covid-19.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Agentur spot on news. Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
Teilen 0  Kommentare – hier diskutieren Artikel empfehlen
0 Kommentare
Artikel kommentieren