Auswanderertraum? Kleine spanische Gemeinde bietet kostenloses Wohnen

Das kleine Dorf Arenillas in der spanischen Provinz Soria kämpft gegen Abwanderung. Mit kostenlosem Wohnraum und einem festen Job wirbt die Gemeinde um eine Familie, die sich dort niederlassen möchte.
(wue/spot) |
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Kleinere Orte in der spanischen Provinz Soria haben mit Abwanderung der Bevölkerung zu kämpfen.
Kleinere Orte in der spanischen Provinz Soria haben mit Abwanderung der Bevölkerung zu kämpfen. © iStock via Getty/Ana del Castillo

Nur noch wenige Menschen leben in Arenillas, einem kleinen Dorf in der spanischen Provinz Soria. Das soll sich jedoch ändern. Die Gemeinde, die mit Abwanderung zu kämpfen hat, hat einen Plan. Laut spanischer Medienberichte ist das mit dem Auto gut 2,5 Stunden nördlich von Madrid gelegene Dorf auf der Suche nach Freiwilligen, die zuziehen sollen.

Fast kostenlos wohnen

Soria ist laut eines Berichts der Zeitung "Diario AS" eine der spanischen Regionen, die am stärksten unter einem Bevölkerungsrückgang leidet. In Arenillas sollen derzeit nur noch rund 40 Personen leben. Daher suche die Gemeinde mit einem Aufruf nach Menschen, bestenfalls nach einer Familie, die dort hinziehen möchten.

Versprochen wird demzufolge nicht nur eine fast kostenlose Unterkunft, sondern auch eine Beschäftigung. So seien über die vergangenen Jahre mehrere Häuser saniert worden, von denen eines den neuen Bürgerinnen oder Bürgern zur Verfügung gestellt werden soll. Das Haus sei voll ausgestattet und es werde keine Miete fällig, alles werde von den örtlichen Behörden organisiert. Bezahlt werden müssten lediglich die Kosten, die beim Bewohnen entstehen.

Familien bevorzugt

Daneben werde auf Wunsch auch eine unbefristete Anstellung als Maurer geboten. Der Job, bei dem sich die jeweilige Person um die Instandhaltung und Sanierung kommunaler Gebäude kümmern soll, soll ein sicheres Einkommen gewährleisten. Alternativ stehe auch eine gute Internetverbindung zur Verfügung, die es neuen Bewohnerinnen und Bewohnern etwa auch ermögliche, von zuhause aus zu arbeiten.

Es sei wünschenswert, wenn sich Familien bewerben, heißt es. Eine Regionalschule gibt es demnach etwa 20 Kilometer entfernt in Berlanga de Duero. Gesucht sind keine Menschen, die hier nur Urlaub machen oder schon in Kürze weiterreisen möchten, sondern Personen, die wirklich ortsansässig werden möchten und mit einem Leben auf dem Land klarkommen. Die Gemeinde soll wieder wachsen, weshalb gerade junge Familien wohl perfekt wären.

Entsprechend ist auch die Rede davon, dass diejenigen, die ins Dorf ziehen, bestenfalls die Leitung einer Bar oder eines Gemeindezentrums übernehmen - als Orte, die ein fester Treffpunkt für alle vor Ort werden können und in denen die Dorfgemeinde etwa auch Feiern veranstalten kann. Verpflichtend sei dies aber nicht. Bei Interesse soll man sich an die Gemeinde wenden.

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