Sieht aus wie Fliege, Stiche schmerzen: Kriebelmücke breitet sich aus

Die Kriebelmücke, die sich in Deutschland immer mehr ausbreitet, hinterlässt stark schmerzende Stiche und kann gefährlich werden.
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Die Kriebelmücke breitet sich derzeit in Deutschland aus. Sie kann durchaus gefährlich werden.
imago Die Kriebelmücke breitet sich derzeit in Deutschland aus. Sie kann durchaus gefährlich werden.

München - Mückenstiche kennt jeder. Sie sind unangenehm, aber grundsätzlich nicht weiter schlimm. Doch jetzt breitet sich in Deutschland eine Mücke aus, die sogar lebensgefährlich sein kann: Es handelt sich um die sogenannte Kriebelmücke. Das Insekt ist vor allem zwischen Mai und September aktiv. Wegen der Sommerhitze gibt es momentan besonders viele Kriebelmücken.

Intereressant: Eigentlich sind die Opfer hauptsächlich Wildtiere und Kühe. Experten vermuten, dass wegen des Wildrückgangs nun auch die Menschen vermehrt betroffen sind.

So erkennen Sie die Kriebelmücke

Die kriebelmücke sieht aus wie eine Fliege, ist aber um einiges kleiner, sie wird lediglich zwischen 2 und 6 Millimeter groß. Die Kriebelmücke ist blaugrau bis schwarz und nähert sich - anders als normale Stechmücken - ihrem Opfer geräuschlos.

Ein weiterer Unterschied: Anders als die Stechmücke sticht die Kriebelmücke nicht, sondern beißt. Mit ihrem Mundwerkzeug verursacht sie eine kleine Wunde, in der sich Blut sammelt. Der giftige Speichel, den sie anschließend absondert, betäubt die Wunde zunächst, weshalb sie unmittelbar nach dem Biss oftmals unbemerkt bleibt. So kann die Kriebelmücke die Wunde ganz in Ruhe aussaugen.

Anschließend kommt es durch die blutverdünnenden und allergisierenden Substanzen, die sie absondert, zu starken Schwellungen und Juckreiz. Da sie auch häufig Bakterien überträgt, kann ein Biss der Kriebelmücke im schlimmsten Fall auch eine Blutvergiftung verursachen.

Was sollte man nach einem Kriebelmücken-Biss tun?

Zunächst sollte der Stich gekühlt werden, um einer starken Schwellung vorzeubeugen. Bei besonders starker Schwellung und schlimmem Juckreiz empfiehlt sich auch die Verwendung von Kortison. Klingen die Beschwerden nicht ab, suchen Sie unbedingt einen Arzt auf.

Mehr über die Kriebelmücke sehen Sie auch im Video:

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