Sicherer Stand und mehr: Die besten Tipps für den Weihnachtsbaum

Eine geschmückte Tanne ist für viele zu Weihnachten ein absolutes Muss. Beim Aufstellen und Schmücken kann allerdings einiges schiefgehen. Hier die besten Tipps, um einem Chaos vorzubeugen.
| (amw/spot)
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Ein festlicher Baum darf an Weihnachten bei vielen nicht fehlen.
Ein festlicher Baum darf an Weihnachten bei vielen nicht fehlen. © Jacob Lund/Shutterstock.com

Ein geschmückter Baum ist für viele zu Weihnachten unerlässlich. Mit Lichterketten und Co. sorgt er für eine schöne Stimmung - aber nur, wenn nichts schiefgeht. Denn eine verspielte Katze oder eine wackelige Tanne können das besinnliche Fest in wenigen Minuten ruinieren. Damit es zu keinen unangenehmen Zwischenfällen kommt: hier die besten Tipps rund um den Weihnachtsbaum.

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Auf den richtigen Platz kommt es an

Damit der Weihnachtsbaum frisch bleibt, sollte er keiner trockenen Raumluft ausgesetzt sein. Der Verein natürlicher Weihnachtsbaum empfiehlt deshalb, die Tanne oder Fichte nicht direkt vor oder neben eine Heizung zu stellen. Auch direktes Sonnenlicht führt zum schnelleren Austrocknen. Wer eine Fußbodenheizung hat, sollte den Baum auf ein kleines Podest stellen. Regelmäßiges Lüften hält ihn ebenfalls länger frisch.

Christbaumständer

Wer einen Christbaumständer verwendet, sollte den Stamm auf keinen Fall anspitzen. Durch den verringerten Durchmesser ist die Wasserversorgung schlechter und der Baum trocknet schneller aus. Zwei oder drei Zentimeter des Stammes abschneiden reicht - die frische Schnittstelle sorgt dafür, dass der Baum das Wasser besser aufnehmen kann. Beim Kauf eines Christbaumständers gilt es den maximalen Durchmesser zu beachten. Der Baumstamm sollte etwas kleiner sein, nur so ist ein sicherer Stand gegeben. Ein Wasserreservoir ist ebenfalls vom Vorteil, dadurch bleibt der Baum länger frisch.

Achtung bei der Deko

Wer echte Kerzen für die Weihnachtsbaum-Deko verwendet, sollte immer auf genügend Abstand achten. Die Kerzen am besten möglichst weit außen auf die Zweige setzen, damit die darüberliegenden kein Feuer fangen. Die Kerzen niemals unbeaufsichtigt brennen lassen und immer einen Eimer Wasser oder Feuerlöscher parat haben, falls es tatsächlich zu einem Brand kommen sollte. Lichterketten sind zwar sicherer als echte Kerzen, bergen aber auch Gefahren. Kaufen Sie nur Ketten, die mit Sicherheitsplaketten versehen sind - zum Beispiel dem GS-Siegel des TÜVs oder einer CE-Kennzeichnung. Diese gewährleisten, dass der Hersteller geltende EU-Richtlinien eingehalten hat.

Ist eine Birne der Lichterkette kaputt, muss sie sofort ausgetauscht werden. Denn die Spannung verteilt sich auf die restlichen, was zu einer starken Hitze führen kann. Trockene Nadeln könnten Feuer fangen. Sicherer sind LED-Lichterketten, bei denen ein Transformator die Stromspannung von 230 Volt auf etwa 12 bis 14 Volt reguliert. Dadurch sind die Lämpchen weniger heiß und Stromschläge sind ausgeschlossen.

Damit die Katze wegbleibt

Katzenbesitzer müssen zu dieser Jahreszeit ihre Haustiere besonders gut im Blick haben. Denn die Stubentiger klettern gerne an den Bäumen hoch. Deshalb am besten zu einem stabilen und schweren Christbaumständer greifen, der einer Kletterpartie standhält. Beim Aufstellen gilt es darauf zu achten, dass der Baum freisteht. So können die Vierbeiner keine Möbel zum Absprung nutzen.

Wichtig: Das Wasser im Ständer dürfen Katzen nicht trinken. Denn Tannen geben Stoffe ab, die für die Vierbeiner leicht toxisch sind. Deshalb am besten abdecken oder einen Ständer mit geschlossenem Wasserspeicher kaufen. Auch Kugeln, Lametta und Co. sollten außer Reichweite aufgehängt werden. Am besten ein paar Tropfen Zitrusöl mit Wasser mischen und den Baum damit besprühen - den Geruch empfinden Katzen als störend.

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