Mit Ohrstöpsel in die Disco

Immer mehr Jugendliche leiden unter Hörschäden
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Laute Musik aus dem MP3-Player schädigt das Gehör nachhaltig.
dpa Laute Musik aus dem MP3-Player schädigt das Gehör nachhaltig.

Wenn die Bässe wummern und sich die Beats in der Disco überschlagen, sollten Jugendliche besser Ohrstöpsel tragen. Denn das Gehör kann bereits dauerhaft beeinträchtigt werden, wenn Discobesucher zwei Stunden pro Woche laute Musik hören.
„Solche regelmäßigen Discobesuche können das Risiko einer späteren Schwerhörigkeit um das Zehnfache erhöhen”, so Lärmforscher Martin Liedtke.
Viele Jugendliche in Deutschland haben bereits einen Hörschaden. Aus internen Daten der Techniker Krankenkasse (TK) geht hervor, dass im vergangenen Jahr 63 von 1000 Kindern und Jugendlichen ein Hörgerät verschrieben bekamen. 2006 waren es 50 von 1000. Vor allem technische Geräte wie Handy und MP3-Player schädigen bei Dauerberieselung die feinen Sinneszellen im Gehörgang. Deswegen sollten Jugendliche den Regler nicht auf volle Lautstärke drehen und regelmäßig Musikpausen einlegen. So kann sich das Ohr erholen.
Liedtke empfiehlt Jugendlichen, nur mit Gehörschutz in Clubs zu gehen oder den DJ zu bitten, den Lärmpegel zu senken. Er hat einen Lärmbelastungsrechner entwickelt, den man herunterladen kann. Mit ihm können Discobesucher die Gefahr für das eigene Gehör analysieren: dpaq.de

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