Leber entgiften: Wie man das Organ natürlich reinigt

Nach dem fettigen Essen und Alkohol während der Feiertage benötigt die Leber eine Pause. Eine Entgiftung ist dann genau das Richtige. So funktioniert die Detox-Kur.
| (amw/spot)
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Die Leber ist für die Entgiftung unseres Körpers zuständig.
Die Leber ist für die Entgiftung unseres Körpers zuständig. © transurfer/Shutterstock.com

Nach fettigem Weihnachtsbraten, Raclette an Silvester und viel Alkohol während der Feiertage ist ein Leberdetox genau das Richtige. Das Organ ist für den Abbau von Giftstoffen in unserem Körper zuständig und kann an seine Grenzen stoßen - Krankheiten sind dann die Folge. Um dem vorzubeugen, ist eine Entgiftung ratsam. Diese ist unkompliziert und mit einfachen, natürlichen Mitteln durchzuführen.

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Das leistet die Leber Tag für Tag

Die Leber hat einige Funktionen im Körper: Sie steuert den Stoffwechsel, reguliert den Cholesterinspiegel und filtert Abfallprodukte aus unserem Blut - dazu zählen Stoffe wie Alkohol, Nikotin oder Medikamente. Knapp 2.000 Liter Blut passieren die Leber pro Tag. Zudem speichert das Organ überschüssige Glukose sowie Vitamine, Eisen oder Kupfer. Geht es der Leber schlecht, merken viele Menschen davon nichts. Der Grund: Das Organ hat keine Nerven und kann deshalb keine direkten Warnsignale aussenden. Häufig sind aber Symptome wie Müdigkeit, Konzentrationsstörungen oder Appetitverlust.

Finger weg von giftigen Stoffen

Eine Leberentgiftung ist generell zu empfehlen. Dabei geht es vor allem darum, das Organ vor Giften wie Nikotin oder Alkohol zu schützen. Raucher sollten beispielsweise während des Detox die Finger von der Zigarettenschachtel lassen. Das gleiche gilt für Menschen, die gerne mal ein Gläschen Alkohol trinken. Wer nicht komplett darauf verzichten kann oder will, sollte zumindest feste alkohol- oder nikotinfreie Tage einlegen.

Diese Lebensmittel sind gut für die Leber

Zucker und fettiges Essen belasten die Leber ebenfalls. Eine gesunde Ernährung ist deshalb das A und O. Am besten Lebensmittel in den Speiseplan aufnehmen, die einen positiven Einfluss auf die Leber haben. Zum Beispiel regt die Artischocke den Stoffwechsel an und die enthaltenen Bitterstoffe haben eine entgiftende Wirkung. Die Rote Bete ist reich an Antioxydanzien sowie sekundären Pflanzenstoffen, die bei der Entsorgung der Abfallstoffe helfen. Gut ist auch Kurkuma, welches die Magensaftproduktion sowie die Galle stimuliert und die Leber bei der Fettverarbeitung unterstützt.

Viel trinken

Neben einer gesunden Ernährung ist es wichtig, genug zu trinken: Mindestens zwei Liter stilles Wasser oder ungesüßten Tee am Tag. Nach dem Aufstehen hilft ein Glas heiße Zitrone, um den Stoffwechsel anzuregen. Wer mag, kann frischen Ingwer dazugeben. Dieser hat eine entzündungshemmende sowie antioxidative Wirkung. Gut ist auch grüner Tee, der die Fettverbrennung ankurbelt.

Mehr Bewegung hilft

Um den Stoffwechsel anzuregen und die Leber zu entlasten, ist Bewegung wichtig. Einfach für kurze Strecken das Fahrrad anstatt das Auto nehmen, jeden Tag einen kurzen Spaziergang machen oder sich für die Treppe und gegen den Aufzug entscheiden - schon über kleine Aktivitäten freut sich die Leber.

Leberwickel

Ein sogenannter Leberwickel stimuliert die Durchblutung der Leber und soll dadurch die Leistung des Organs steigern. Dazu eine Wärmflasche mit heißem Wasser füllen. Ein kleines Handtuch in warmes Wasser tauchen und gut auswringen. Anschließend das Handtuch über den rechten Rippenbogen auf den Bauch legen. Die Wärmflasche direkt auf dem Handtuch platzieren und den Oberkörper mit einem großen Handtuch einwickeln, damit die Wärmflasche dicht anliegt. Anschließend für circa 30 Minuten auf dem Rücken liegen bleiben. Bei Magen- und Darmgeschwüren ist aufgrund der durchblutungsfördernden Wirkung vom Leberwickel abzuraten. Am besten vorher mit dem Hausarzt abklären.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Agentur spot on news. Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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